BETRÜGER NUTZEN KLEINANZEIGEN-INSERATE

Polizei (Symbolbild: Strohdiek)

Ennepe-Ruhr-Kreis- Suche-/Biete-Inserate sind – auch im Hinblick auf die Nachhaltigkeit – eine gute Sache. Was aber tun, wenn ein Interessent sich am Telefon nebenbei nach vorhandenem Schmuck erkundigt, da seine Frau angeblich Schmuckdesignerin ist? So geschehen am 22. Oktober in Wetter (Ruhr): Das Ehepaar, das an einem schwarzen Brett ein Fahrrad verkaufen wollte, hatte mit dem Interessenten telefonisch bereits eine Anzahlung und einen Abholtermin vereinbart, als dieser sich mit dem genannten Vorwand nach Schmuck erkundigte. Der Ehemann verneinte die Frage und das Telefonat wurde beendet. Eine Anzahlung wurde nicht getätigt, auch der Abholtermin wurde nicht eingehalten. Für die Nutzung von Kleinanzeigen empfiehlt die Polizei: Geben Sie Interessenten möglichst wenig Auskunft über Ihre persönlichen Verhältnisse. Dazu gehört auch, dass auf Fotos nur der angebotene Gegenstand zu sehen ist. Bleiben Sie bei Telefonaten oder Mails bei der (Verkaufs-)Sache, gehen Sie auf Nachfragen, die mit der Anzeige nichts zu tun haben, nicht ein. Wenn Sie einen Besichtigungstermin vereinbaren, sollte immer eine weitere Person anwesend sein. Dies ist insbesondere dann wichtig, wenn der Interessent Ihre Wohnung betreten muss. Spätestens wenn er mit einer Begleitperson erscheint, ist eine zweite oder dritte Person zu Ihrer Unterstützung unabdingbar.

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