POLIZEI WARNT VOR TRICKBETRUG

Polizei (Symbolfoto: Strohdiek)

Ennepe-Ruhr-Kreis- Obwohl dieses Thema immer wieder von uns angesprochen wird und medial präsent ist, registrieren wir jeden Tag neue Anrufe von Trickbetrügern – meist bei Senioren. Leider erkennen nicht alle Bürger diese als potentielle Gefahr und reagieren mit sofortigem Auflegen des Hörers. Als Polizei versuchen wir diesem skrupellosen sowie kriminellen Vorgehen aktiv entgegenzuwirken und kümmern uns intensiv innerhalb unserer Präventionsarbeit darum, über die Thematik umfassend aufzuklären und der Gefahr bewusst zu machen. Heute möchten wir hier noch einmal auf die wichtigsten Punkte eingehen:

Warum fallen immer wieder Senioren auf die Masche der Trickbetrüger rein?

Die Täter gehen hochprofessionell vor, sind rhetorisch geschult und setzen ihre Opfer während des Gesprächs gezielt unter enormen Druck. Die Anzeichen eines Trickbetrugs können dann nicht unmittelbar erkannt werden und den frei erfundenen Lügengeschichten wird tatsächlich Glauben geschenkt.

Welche Faktoren begünstigen den Trickbetrug?

Da als die gefährdetste Gruppe Senioren eingestuft werden, sind die potentiellen Opfer dementsprechend meistens schon älter, eventuell vergesslich und unsicher. Zwar haben sie von den Betrugsmaschen rundum Enkeltrick oder falsche Polizisten schon etwas gehört, können ihr Wissen allerdings in dieser direkten Stresssituation nicht abrufen.

Wie können Sie aktiv dem Trickbetrug entgegenwirken?

Sprechen Sie mit Ihrer Familie und vor allem mit denjenigen, die Sie in Ihrem näheren Umfeld als gefährdet einstufen. Erklären Sie die verschiedenen Maschen der Betrüger und machen Sie immer wieder klar, dass bei einem solchen Anruf das einzig richtige Verhalten das sofortige Beenden des Gesprächs ist. Jedes gesprochene Wort mit den Tätern kann dazu führen, dass man zum Opfer des Trickbetrugs wird!

Informieren Sie sich umgehend bei der Polizei, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt und melden Sie dieses Vorkommnis.

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