Zweite Karriere für vier Notarzteinsatzfahrzeuge im Ennepe-Ruhr-Kreis

Martin Weber, Abteilungsleiter Bevölkerungsschutz und Kreisbrandmeister (Mitte) sowie Robin Nüllig (ganz links) aus der Fahrzeugtechnik des Kreises übergaben die Fahrzeuge an den DRK-Kreisverband Witten, den DRK-Kreisverband Ennepe-Ruhr-Kreis, MedCare Professional sowie die Feuerwehr Witten. (Foto: UvK/ Ennepe-Ruhr-Kreis)

Ennepe-Ruhr-Kreis – Ausgemustert, aber noch voll funktionstüchtig und bereit für neue Aufgaben: Wie bereits in den vergangenen Jahren kann der Ennepe-Ruhr-Kreis auch 2026 ausgesonderte Fahrzeuge an Hilfsorganisationen übergeben. Vier ehemalige Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF) händigten Vertreter der Abteilung Bevölkerungsschutz des Kreises jetzt an der Kreisfeuerwehrzentrale in Gevelsberg an den DRK-Kreisverband Witten, den DRK-Kreisverband Ennepe-Ruhr-Kreis, MedCare Professional sowie die Feuerwehr Witten aus.

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„Die Weitergabe der Fahrzeuge stärkt den Bevölkerungsschutz im Ennepe-Ruhr-Kreis nachhaltig“, erklärte Martin Weber, Abteilungsleiter Bevölkerungsschutz und Kreisbrandmeister. „Es ist wichtig, dass die Fahrzeuge weiterhin im Kreisgebiet genutzt werden und die Arbeit der Organisationen im Katastrophenfall unterstützen.“ Bei den übergebenen Fahrzeugen handelt es sich um Mercedes-Benz Vito aus dem Baujahr 2019 mit einem BINZ-Sonderaufbau, die zuvor im Regelrettungsdienst des Kreises als Notarzteinsatzfahrzeuge eingesetzt wurden.

Grundlage für die Weitergabe ist ein Kreistagsbeschluss, der vorsieht, dass ausgesonderte Rettungsdienstfahrzeuge an die sogenannten Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) im Kreis abgegeben werden können, um diese weiterhin im Bevölkerungsschutz einzusetzen.

Die empfangenden Organisationen verpflichten sich, die Fahrzeuge künftig in Katastrophenschutzkonzepten des Kreises einzubinden. Geplant ist unter anderem der Einsatz als Führungsfahrzeug oder als Zubringerfahrzeug für die neu gegründete Kreisdrohneneinheit. Ein besonderer Vorteil der Fahrzeuge ist der vorhandene Schrankausbau im Heckbereich, der eine flexible Unterbringung von Dokumentationsmaterial, Computertechnik und weiterer Einsatzhardware ermöglicht. Zudem stehen zahlreiche elektrische Anschlüsse für den Einsatzbetrieb zur Verfügung.

Die Organisationen werden die Fahrzeuge in den kommenden Wochen an ihre individuellen Anforderungen anpassen und für die künftigen Aufgaben vorbereiten. Die Freude über die Übernahme war bei allen Beteiligten spürbar.

Mit der Übergabe setzt der Ennepe-Ruhr-Kreis ein klares Zeichen für die enge Zusammenarbeit und die effiziente Nutzung vorhandener Ressourcen im Bevölkerungsschutz.

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