UMFASSENDE SPURENSUCHE NACH BRANDSTIFTUNG

Alle örtlich verfügbaren THW-Baufachberater waren heute (14.11.2022) an der Einsatzstelle. (Foto: Höffken)

Sprockhövel – Auch fast vier Wochen nach dem Großbrand im Gebäude des früheren Landgasthauses Im Holland (ruhrkanalNEWS berichtete) sind die Spezialisten der Polizei noch vor Ort mit einer umfassenden Spurensuche beschäftigt. Dabei kommen auch moderne Techniken zum Einsatz.

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Rückblick: Am Dienstag (18. Oktober 2022) wurde kurz nach 5 Uhr Stadtalarm für die Feuerwehr Sprockhövel ausgelöst. Der Dachstuhl des Landgasthauses Im Holland sowie weitere Gebäudeteile standen im Vollbrand.

Für 55 ehrenamtliche Frauen und Männer der Feuerwehr Sprockhövel war die Nacht am Morgen des Brandes abrupt zu Ende. Nach Alarmierung eilten sie in Ihren 13 Einsatzfahrzeugen von den Feuerwehrhäusern zur Brandstelle an der Schevener Straße.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand der Dachstuhl bereits im Vollbrand. (Foto: Privat)

Von weitem sahen die zuerst anrückenden Kräfte schon den gewaltigen Feuerschein, der aus dem gesamten Dachgeschoß zu erkennen war. Noch am Tage des Brandes begannen die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und der Polizei, als der Anfangsverdacht einer Straftat vorlag. Ein externes Brandsachverständigenbüro wurde zusätzlich beauftragt, die Polizei bei der Ermittlung der Brandursache zu unterstützen.

Hier wird ein Giebel von THW-Kräften eingerissen. (Foto: Höffken)

Die Pressestelle der Polizei teilte bereits am 31. Oktober 2022 ruhrkanal@News auf Nachfrage dazu mit, dass ein technischer Defekt zum damaligen Zeitpunkt ausgeschlossen wurde und die weiteren Ermittlungen in Richtung Brandstiftung geführt werden.

Kräfte des THW-Ortsverbandes Hattingen halfen der Polizei bei Maßnahmen zur Eigentumssicherung. (Foto: Höffken)

Diese Ermittlungen werden aktuell immer noch intensiviert und fortgesetzt. In der letzten Woche gab es dazu zwei Hilfeleistungs-Einsätze der THW-Ortsgruppe Hattingen, die nach Anforderung durch die Polizei an der Brandstelle umfangreiche Maßnahmen zur Eigentumssicherung vornahm.

Abstimmung der THW-Führungskräfte. (Foto: Höffken)

Die Hilfeleistungseinsätze des THW an der Brandstelle wurden jetzt noch einmal ausgeweitet. 24 Einsatzkräfte der THW-Ortsverbände Hattingen und Witten rückten heute ( 14. November 2022) bei der Brandstelle an, um den Beamten der Kriminalpolizei und den Experten des zusätzlich beauftragten Brandsachverständigenbüros ein gefahrenfreies Betreten des einsturzgefährdeten Gebäudes zu ermöglichen.

Die Polizei setzte hochmoderne Drohnen ein, genauso wie die externen Brandsachverständigen. (Foto: Höffken)

Neben den Beamten des KK1 aus Schwelm sind Beamte der Spurensicherung der Kreispolizeibehörde Schwelm (KPB) und der Kriminalpolizeihauptstelle Hagen tätig. Mehrere Drohnen unterstützten die Untersuchungen aus der Luft.

Das Brandgebäude ist einsturzgefährdet. Der THW-OV Hattingen unterstützt die Brandermittler. (Foto: Höffken)

THW-Kräfte begannen damit, einsturzgefährdete Gebäudeteile einzureißen, damit die Ermittler ihre Detailuntersuchungen durchführen können. Wann mit einem Abschluss der Ermittlungen zu rechnen ist, konnte noch nicht gesagt werden.

Die Brandruine an der Schevener Straße. (Foto: Höffken)

RuhrkanalNEWS berichtet weiterhin.

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