DIE LINKE FORDERT VERMÖGENSABGABE

Die Linke forderte eine Vermögensabgabe von 50% (Foto: Die Linke)

Hattingen- Am Samstag (24. April 2021) veranstaltete der Ortsverband Die Linke Hattingen/ Sprockhövel in der Fußgängerzone eine kreative Aktion um eine Vermögensabgabe zu fordern. Durch ihre Kostüme stellten die Aktivisten Verlierer der Krisen nach, wie z. B. Krankenpfleger, Künstler, Gastronomen und Arbeiter. Zwei weitere symbolisierten mit Anzügen und Geldkoffern die Gewinner der Pandemie. Begleitet wurde die Aktion durch Ulrike Eifler, der stellvertretende Landessprecherin der Partei. Sie erklärte: „Die wirtschaftlichen Folgen der aktuellen Krise werden immer deutlicher, die Schere zwischen Arm und Reich wächst. Es ist an der Zeit umzuverteilen.“ Clemens Jost, Ortssprecher Die Linke Hattingen/ Sprockhövel, ergänzt: „Immer mehr kleine Unternehmen gehen in der aktuellen Krise pleite, immer mehr Menschen werden in Kurzarbeit geschickt oder verlieren sogar ihre Stellen, während einige wenige reicher werden. Das Vermögen von Dieter Schwarz, Eigentümer von Lidl, ist um 11 Milliarden Euro gewachsen und das Vermögen der Familie Klatten, der großen Anteile von BMW gehören, um mehr als 2,5 Milliarden Euro, obwohl das Unternehmen Staatshilfen erhalten hat. Wir fordern daher eine Vermögensabgabe von 50% auf alle Vermögen über 50 Millionen Euro, damit die Kosten der Krise fair verteilt sind. Nicht die Mehrheit der Bevölkerung, sondern die Superreichen müssen die Kosten der Pandemie tragen.“ Nach zwei Stunden beendeten die ca. 15 Teilnehmer ihre Kundgebung. Während der gesamten Zeit wurden die Auflagen zum Infektionsschutz eingehalten und von der Polizei überwacht.

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