CORONA PATIENTIN AUS RUMÄNIEN AUF BOCHUMER INTENSIVSTATION

Die rumänische Covid-Patientin erreicht das katholische Klinikum Bochum (Foto: KKB)

Bochum- Das Katholische Klinikum Bochum (KKB) hat sich erneut an einer nationalen Hilfsaktion zur Übernahme von schwerkranken Corona-Patienten aus dem Ausland beteiligt. Am Montagabend (1. November 2021) kam um 20.15 Uhr aus einem Krankenhaus in Bukarest eine rumänische Patientin mit einem Spezialrettungswagen im St. Josef-Hospital (Klinikum der Ruhr-Universität Bochum) an und wurde umgehend zur Weiterbehandlung auf die Intensivstation verlegt. Eine Maschine der Bundeswehr hatte sie zuvor aus Bukarest zum Flughafen Köln/Bonn transportiert. Insgesamt wurden am Montag sechs Patienten aus Rumänien nach Deutschland gebracht. Weitere sollen ab heute folgen.

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„Solidarisch zu helfen ist für uns eine Selbstverständlichkeit, auch über nationale Grenzen hinweg“, betont der Medizinische Geschäftsführer des KKB, Prof. Christoph Hanefeld. Bereits im vergangenen Jahr hatte das Klinikum zwei Corona-Patienten aus der schwer belasteten Region Bergamo in Italien aufgenommen und erfolgreich behandelt. Auch aus den Niederlanden und Belgien kam jeweils ein Patient. Rumänien ist derzeit von der vierten Corona-Welle besonders hart getroffen. Die Intensivstationen sind überfüllt, in den Krankenhäusern herrschen zum Teil katastrophale Zustände.

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