CORONA ABSTRICHSTELLE ZIEHT UM

Der Eingang des Testzentrums in der Lessingstraße (UvK/Ennepe-Ruhr-Kreis)

Schwelm- Die zentrale Abstrichstelle am Schwelmer Kreishaus zieht in ein wintertaugliches Quartier: Ab der kommenden Woche erfolgen die Corona-Tests nicht mehr in einem Zelt auf dem Parkdeck des Kreishauses, sondern in einem Gebäude in unmittelbarer Nähe. Dort sind drei Kabinen für die Testungen eingerichtet worden. Nach wie vor gilt: Testen lassen kann sich dort nur, wer vom Gesundheitsamt des Ennepe-Ruhr-Kreises kontaktiert worden ist und einen konkreten Termin für den Abstrich erhalten hat.

„Für die Wintermonate musste eine Lösung her, damit die Mitarbeiter der Hilfsorganisationen nicht den ganzen Tag über Kälte und Witterung ausgesetzt sind“, sagt Krisenstabsleiter Michael Schäfer. Deshalb hat der Kreis geeignete Räume in der Lessingstraße angemietet. Die zu testenden Personen werden das Abstrichzentrum künftig also nicht mehr mit dem Auto durchfahren, sondern es zu Fuß betreten.

Daniel Koch, Katastrophenschutz des Kreises (UvK/Ennepe-Ruhr-Kreis)

Daniel Koch vom Bereich Katastrophenschutz des Kreises hat den Umzug koordiniert. „Wir haben eine Einbahnregelung eingerichtet, um das Infektionsrisiko für Besucher zu minimieren“, erklärt er. „Das Gebäude wird also auf der einen Seite betreten und auf der anderen wieder verlassen.“ Für Besucher, die mit dem Auto kommen, sind auf dem Parkdeck des Kreishauses Parkplätze reserviert. Von dort aus sind es nur wenige Schritte zur Abstrichstelle, der Weg ist auf dem Boden markiert.

In dem angemieteten Gebäude wurde ein neuer Boden verlegt, die Kabinen wurden mit Spiegeln, Tischen, Stühlen, Hand- und Flächendesinfektionsmittel ausgestattet. Auf den Böden sind Wartebereiche eingezeichnet, damit der Abstand zu jeder Zeit gewahrt wird. Betreten werden dürfen die Räumlichkeiten nur mit Mund-Nasen-Bedeckung. Der Personalausweis sollte bereitgehalten werden.

Bei zwei Kita im Kreis gibt es Entwarnung

Dass täglich zahlreiche Kontaktpersonen durch den Kreis getestet werden müssen, liegt auch an vielen Einzelfällen in Schulen und Kindergärten, denen das Gesundheitsamt nachgeht, um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern.

Nach wie vor sind folgende Schulen im Fokus, weil einzelne Schüler oder Lehrer positiv auf das Corona-Virus getestet worden sind: die Grundschule Voerde-Nord, die Grundschule Büttenberg, das Reichenbach-Gymnasium und das Berufskolleg des Ennepe-Ruhr-Kreises in Ennepetal, die Realschule und das Gymnasium in Gevelsberg, die Gesamtschule Welper und die Realschule Grünstraße in Hattingen, die Robert-Bonnermann-Grundschule, die Realschule Bleichstein und die Friedrich-Harkort-Schule in Herdecke, die Förderschule Hiddinghausen und die Wilhelm-Kraft-Gesamtschule in Sprockhövel, das Werner-Richard-Berufskolleg und die Georg-Müller-Schule in Wetter sowie das Albert-Martmöller-Gymnasium, die Grundschule Bruchschule, die Gesamtschule Holzkamp, die Pestalozzi-Förderschule, die Hellweg-Grundschule, die Freiligrath-Hauptschule, die Otto-Schott-Realschule und das Berufskolleg des Ennepe-Ruhr-Kreises in Witten.

Bei den Kita im Kreis gibt es für zwei Einrichtungen Entwarnung: In der Kita Zwergenland in Breckerfeld und in der Kita Spiel- und Kinderhaus in Witten sind keine Einschränkungen nötig, weil sich die positiv getesteten Personen im infektionsrelevanten Zeitraum nicht in den Kita aufgehalten haben.

Auf der Liste bleiben: Familienzentrum im Mehrgenerationenhaus, Kita Fuchsbau, Kita St. Baptist Morgenland und AWO Kita Oberbauer (alle Ennepetal), AWO-Kita Schultenstraße, Evangelische Kita Bunte Arche, St. Engelbert, Evangelische Kita Haufe, Evangelisches Familienzentrum Vogelnest und AWO Kita Körnerstraße (alle Gevelsberg), Kita Poststraße, Kita St. Georg (beide Hattingen), Kita Zamenhofweg (Schwelm), Evangelische Kita Herzkamp und Kita Schee (beide Sprockhövel), Familienzentrum im Diakoniewerk Matthias-Claudius-Haus, AWO Kita Schellingstraße, AWO Kita Crengeldanz, Kita Vormholz und AWO Kita Heven (alle Witten).

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