IN NRW WURDEN DEUTLICH MEHR SPIRITUOSEN HERGESTELLT ALS IM VORJAHR

Aussengastronomie Symbolbild (Foto: RuhrkanalNEWS)

Nordrhein-Westfalen- Im zweiten Quartal 2020 stellten in Nordrhein-Westfalen zehn Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes insgesamt 190 000 Hektoliter Spirituosen her; das waren 39 000 Hektoliter bzw. 25,7 Prozent mehr als im zweiten Vierteljahr des Vorjahres. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, hatte die Absatzmenge industriell hergestellter Spirituosen von Januar bis März 2020 bei 212 000 Hektoliter gelegen und war damit um 6,8 Prozent höher als im ersten Quartal 2019.

32 nordrhein-westfälische Betriebe produzierten im zweiten Vierteljahr 4,25 Millionen Hektoliter (−13,4 Prozent gegenüber 2019) alkoholhaltiges Bier. Im ersten Quartal hatte die Absatzmenge mit 3,81 Millionen Hektolitern um 2,1 Prozent unter dem Output des entsprechenden Vorjahresquartals gelegen.

Die Produktionsmenge an nichtalkoholischen Erfrischungsgetränken war von April bis Juni mehr als doppelt so hoch wie beim Bier: 54 Betriebe in Nordrhein-Westfalen stellten im zweiten Quartal 10,55 Millionen Hektoliter Mineralwasser, Fruchtsäfte, Cola, Limonade usw. her. Das waren 7,0 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahresquartal. Im ersten Vierteljahr 2020 wurde mit 10,29 Millionen Hektolitern noch ein Plus von 4,8  Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2019 erreicht.

Die Angaben beziehen sich auf Betriebe von Unternehmen mit im Allgemeinen 20 und mehr Beschäftigten. Kleinere Brauereien und Brennereien sind hier nicht berücksichtigt.

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