EINE BANANE FÜR DIE CORONA-IMPFUNGEN

Thomas Baumgärtel sprüht seine Corona-Banane mit Unterstützung durch Oberärztin Dr. Renate Schlottmann im St. Josef-Hospital (Foto: St. Josef-Hospital)

Bochum- Seit 35 Jahren malt der Streetart-Künstler Thomas Baumgärtel Bananen aus und stellt sie in Kunsteinrichtungen in aller Welt aus. Mehr als 4000 sind es inzwischen. Nun bekommt diese Banane eine ganz besondere Bedeutung. Der Kölner versieht sie mit einer Spritze und gestaltet sie ganz bewusst als Symbol für das Impfen gegen Corona. Die erste Klinik im Ruhrgebiet im Rahmen dieser neuen Kampagne war in dieser Woche das St. Josef-Hospital (Klinik der Ruhr-Universität).

Vermittelt hatte dies der sehr kunstinteressierte Pastor Bertold Bittger von der Seelsorge des Katholischen Klinikums. Bedingt durch die Corona-Auflagen konnte nur ein begrenzter Zuschauerkreis der Sprayaktion beiwohnen. Baumgärtel, der international unter dem Markenzeichen „Bananensprayer“ auftritt, versteht seine Initiative nicht nur als Impuls für die Corona-Impfung, sondern ausdrücklich auch als Dank an all die Menschen, „die an vorderster Front die Arbeit machen“.

Die größte Impfkampagne der Geschichte ist nur gemeinsam zu bewältigen, sagt er: „Je mehr Menschen mitmachen, desto eher schaffen wir es, aus der Pandemie herauszukommen.“

Thomas Baumgärtel sprüht seine Corona-Banane im St. Josef-Hospital (Foto: St. Josef-Hospital)

Helfende Hände brauchte er bei der Aktion in der Universitätsklinik übrigens auch. Schnell zur Stelle war eine anfangs etwas überraschte Dr. Renate Schlottmann, Leitende Oberärztin der Inneren Medizin und Leiterin der Infektionsstation im St. Josef-Hospital. Sie reichte nicht nur Spraydosen an, sondern sprüht sogar selbst. Die „Impf-Banane“ hängt nun unter Plexiglas an einem prominenten Platz im JosefCarrée.

Prof. Christoph Hanefeld, Medizinischer Geschäftsführer des Katholischen Klinikums, freut sich über dieses Engagement: „Krankenhäuser sind hautnah am Geschehen und wissen sehr genau, wie wichtig die Impfung ist. Die Banane in unserer Klinik soll helfen, darauf auch künstlerisch aufmerksam zu machen.“

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