AUFMERKSAME NACHBARIN VERHINDERT SCHLIMMERES

Kurz nach der Alarmierung trafen die Kräfte der Hauptwache und des Löschzuges Nord in der Wohnsiedlung in Welper ein (Foto: Jens Herkströter)

Hattingen – Ein ausgelöster Heimrauchmelder und eine aufmerksame Nachbarin haben gestern Abend (5. Oktober 2021) vermutlich Schlimmeres verhindert.

Um 20.32 Uhr alarmierte eine Bürgerin die Hattinger Feuerwehr. Sie hat aus einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Heinrich-Zille-Straße den Warnton eines Heimrauchmelders wahrgenommen und richtigerweise den Notruf abgesetzt. Denn nur wenn ausgelöste Rauchmelder auch wahrgenommen werden und richtig reagiert wird, erfüllen sie ihren Zweck und können Leben retten.

Kurz nach der Alarmierung trafen die Kräfte der Hauptwache und des Löschzuges Nord in der Wohnsiedlung in Welper ein. Während vor dem Gebäude alles für einen Löschangriff aufgebaut wurde, versuchten Einsatzkräfte in die Wohnung zu gelangen. Da auf Klopfen und Klingeln keiner reagiert, mussten die Rettungskräfte die Tür aufbrechen.

In der Wohnung konnte keine Personen aufgefunden werden, aber die Ursache für den ausgelösten Rauchmelder: In einem Aschenbecher glimmte es noch. Die Rauchentwicklung reichte für die Aktivierung des Rauchmelders. Die Einsatzkräfte löschten den Inhalt unter dem Wasserhahn und lüfteten die Wohnung.

Nach einer halben Stunde konnten die 25 Feuerwehrleute den Einsatz erfolgreich beenden und die Wohnung an den zwischenzeitlich eingetroffenen Mieter übergeben.

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