FÜHRUNGSSPITZE DER KREISVERWALTUNG VOLLSTÄNDIG

Christian Kappenhagen (Foto: Ennepe-Ruhr-Kreis)

Ennepe-Ruhr-Kreis- „Christian Kappenhagen – Fachbereichsleiter Gebäudemanagement, Umwelt, Vermessung und Kataster“ – dieses Namensschild wird ab dem 1. Juli in der vierten Etage des Schwelmer Kreishauses zu finden sein. Der Grefrather wechselt von der Kreisverwaltung Recklinghausen in den Ennepe-Ruhr-Kreis.

Bereits vor seinem ersten offiziellen Arbeitstag war er jetzt Gast im Ausschuss für Umwelt, Klima und Geoinformation, stellte sich in Anwesenheit von Landrat Olaf Schade (SPD) den Mitgliedern des politischen Gremiums vor, das zukünftig neben dem Ausschuss für Bauen federführend von ihm betreut werden wird.

„Allein im Gebäudemanagement und Baubereich warten vielfältigste Herausforderungen auf Sie. Schließlich läuft die Modernisierung unserer Schulen noch immer auf Hochtouren, das in die Jahre gekommene Kreishaus wird in den nächsten Jahren sicher immer wieder zur Baustelle werden und auch rund um das Gefahrenabwehrzentrum gibt es jede Menge anzupacken. Gut, zukünftig jemanden an seiner Seite zu wissen, für den dies ebenso keine Unbekannten sind wie das Arbeiten in und für eine Verwaltung“, machte Schade bei der Begrüßung deutlich.

Nicht weniger anspruchsvoll sei das, was Kappenhagen auf den Feldern Umwelt, Kataster und Geoinformation erwarte. Auch hier übernehme die Kreisverwaltung wichtige Aufgaben für die Menschen und die Natur.

Als Leiter Hochbau und Immobilienmanagement war der 42-jährige in den letzten gut zwei Jahren unter anderem für die Sanierung des Recklinghäuser Kreishauses sowie für Neubau- und Sanierungsprojekte an acht Berufskollegs verantwortlich. Zudem galt es für ihn, insgesamt 180 Gebäude an 78 Standorten und mit einer Fläche von einer viertel Million Quadratmeter zu managen. In diesem Zusammenhang hat er mit Blick auf den Klimaschutz auch ein kommunales Energiemanagementsystem eingeführt und ein Photovoltaik Programm umgesetzt.

„Verwaltungserfahrung hatte ich vor meiner Beschäftigung in Recklinghausen seit 2002 zunächst in der Kreisverwaltung Viersen und anschließend beim Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen gesammelt“, berichtet der Diplom-Verwaltungs- und Betriebswirt, der berufsbegleitend auch noch einen Master of Organizational Management, Schwerpunkt „Modernes Verwaltungsmanagement“ an der Ruhr-Universität Bochum ablegte.

Kappenhagen tritt die Nachfolge des im Februar letzten Jahres ausgeschiedenen Klaus Tödtmann an. Mit Frau und Sohn lebt er Grefrath. Ehrenamtlich engagiert ist er dort in der CDU und im Deutschen Roten Kreuz. Für die CDU ist er als Fraktionsvorsitzender im Stadtrat aktiv, für das DRK als 1. Vorsitzender. Seine Freizeit verbringt er vorzugsweise sportlich und reisend.

Führungsriege und Aufgabenverteilung

Neben Landrat Olaf Schade und Kreisdirektor Paul Höller bilden derzeit die Fachbereichsleiter Daniel Wieneke, Michael Schäfer, Heiner Dürwald und Astrid Hinterthür die Führungsriege der Kreisverwaltung

Nach dem Ausscheiden von Klaus Tödtmann waren einige Verantwortlichkeiten übergangsweise neu verteilt worden. So hatte Schade den Umweltbereich übernommen, Bauen lag in den Händen der ehemaligen Kreisdirektorin Iris Pott beziehungsweise ihres Nachfolgers Paul Höller. Diese Regelungen werden mit dem Amtsantritt von Christian Kappenhagen zurückgenommen.

Während dem Landrat die Leitung der gesamten Verwaltung obliegt, sind den übrigen Mitgliedern der Führungsriege insgesamt sechs Fachbereiche zugeteilt.

Hier die Übersicht: Kreisdirektor Paul Höller Fachbereich 1/Zentraler Service (unter anderem mit den Bereichen Personal und Organisation und Kommunalaufsicht), Daniel Wieneke Fachbereich 2/Finanzen, Kreisentwicklung und Bildung, Michael Schäfer Fachbereich 3/Ordnung und Straßenverkehr, Heiner Dürwald Fachbereich 4/Jobcenter EN, Astrid Hinterthür Fachbereich 5/Soziales und Gesundheit, Christian Kappenhagen Fachbereich 6/Gebäudemanagement, Umwelt, Vermessung und Kataster

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