Kunst bezieht Stellung – Ausstellung „KUNST MACHT HALTUNG“ im Wachszinshaus eröffnet

Performance KUNST - MACHT - HALTUNG von Annette Schulze-Lohoff (Foto: RuhrkanalNEWS)

Hattingen – Mit einer klaren Botschaft und eindrucksvollen künstlerischen Positionen ist am Sonntag (19. April 2026) die neue Ausstellung „KUNST MACHT HALTUNG – HALTUNG MACHT KUNST“ im Schauraum Wachszinshaus am Kirchplatz eröffnet worden. Rund 50 Gäste erlebten eine vielseitige und zugleich politisch aufgeladene Vernissage.

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Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die Frage: Was bedeutet Haltung – körperlich wie geistig? Zehn Künstlerinnen und Künstler des Bundesverbandes Bildender Künstlerinnen und Künstler Bergisch Land (Wuppertal) setzen sich in ihren Arbeiten mit aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen auseinander. Inspiriert von einem Zitat des Künstlers Claes Oldenburg, der Kunst als etwas verstand, „das mehr tut, als in einem Museum zu sitzen“, begreifen die Beteiligten ihre Werke als Ausdruck von Engagement und klarer Haltung – gegen Gleichgültigkeit und für Demokratie, Freiheit und Menschlichkeit.

Ausstellungseröffnung im Schauraum Wachszinshaus (Filmbeitrag: RuhrkanalNEWS)

Die Ausstellung vereint Collagen, Skulpturen, Malerei, Grafik und Objektkunst. Inhaltlich reicht das Spektrum von politischem Widerstand über Kritik an Krieg, Macht und Konsum bis hin zu Fragen von Gewalt und Verantwortung, insbesondere im Umgang mit Kindern.

Ein besonderer Höhepunkt der Eröffnung war die Performance „Kein EIS“ von Annette Schulze-Lohoff, angelehnt an die Bewegung „No ICE“. Während die etwas abgeänderten Nationalhymnen Deutschlands und der USA vom Band eingespielt wurden, ließ die Künstlerin AfD-Fähnchen mit entsprechenden Parolen im blauen Schaum einer Spülschüssel versinken. Die eindringliche Inszenierung setzte ein deutliches Zeichen und wurde vom Publikum als ebenso provokant wie aussagekräftig wahrgenommen. Die Besucherinnen und Besucher honorierten die Performance mit lang anhaltendem Applaus.

„Kein EIS“ Performance von Annette Schulze-Lohhoff (Filmbeitrag: RuhrkanalNEWS)

Auch die einführenden Worte von Manuela Weber und Peter Nyman trafen den Ton der Ausstellung und unterstrichen deren gesellschaftliche Relevanz. Im Anschluss nutzten viele Gäste die Gelegenheit zum persönlichen Austausch mit den anwesenden Künstlerinnen und Künstlern.

Beteiligt an der Ausstellung sind Heike Kurth, Tati Strombach-Becher, Barbara Held, Kirsten Radermacher, Manuela Weber, Michael Dangel, Daphna Koll, Annette Schulze-Lohoff, Alvar Siefert und Sabine Regine Fuchs.

Performance KUNST – MACHT – HALTUNG von Annette Schulze-Lohoff (Foto: RuhrkanalNEWS)

Während der Ausstellungsdauer lädt der Schauraum Wachszinshaus zu weiteren Gesprächen und Begegnungen mit den Kunstschaffenden ein.

  • 3. und 24. Mai, jeweils von 11 bis 14 Uhr: „Work in Progress“ mit Heike Kurth, die live an ihren Papierskulpturen mit der Nähmaschine arbeitet.
  • 3. Mai, 12 Uhr: Begegnung mit der Bild- und Buchkünstlerin Kirsten Radermacher, die ihren gläsernen Tresor öffnet und Bildfolgen in Form von Goldbarren ausstellt.
  • 17. Mai, 11 bis 13 Uhr: Künstlerfrühstück mit allen Beteiligten – ein offenes Gesprächsformat für Besucherinnen und Besucher.

Der Ausstellungsdiskurs im Spannungsfeld von Kunst und Haltung endet mit der Finissage am 31. Mai 2026 um 15 Uhr – ein gemeinsamer Abschluss, der zum Nachdenken und Feiern einlädt.

Kontakt und Besuch: 0173 9024609
Weitere Informationen unter Schauraum-Wachszinshaus.

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