WIEDERERÖFFNUNG DES BÜGELEISENHAUSES NICHT IN SICHT

Ausstellung "Hattingen in den 70er Jahren" (Foto: Lars Friedrich)

Hattingen– Eine Öffnung des Museums Bügeleisenhaus ist derzeit nicht in Sicht, stellt der Vorstand des Heimatvereins Hattingen/Ruhr klar. Auch wenn im Ennepe-Ruhr-Kreis der Inzidenzwert zur Zeit zwischen 50 und 100 liegt, bleiben die Türen des ältesten Museums der Stadt Hattingen vorerst geschlossen. 
Lars Friedrich, Vorsitzender des Heimatvereins: „Die Vergangenheit hat gezeigt, dass Altstadt-Gäste unser Museum Bügeleisenhaus meist spontan besuchen.“ Das sei mit der aktuellen Corona-Schutzverordnung nicht möglich. „Wer bei uns an der Kasse sitzt, macht das rein ehrenamtlich. Und da möchte man nicht bis Freitag 19 Uhr warten müssen, ob sich für den nächsten Tag Besucher angemeldet haben und man Dienst hat oder nicht“, so Friedrich. 
„Zudem legt die Schutzverordnung des Landes fest, dass sich innerhalb des Gebäudes pro 20 Quadratmeter ein Besucher oder eine Besucherin aufhalten darf.“ Bei der Größe des Museums bedeute dies, dass nur vier Personen gleichzeitig ins Haus dürften – eine pro Ausstellungsraum. Lars Friedrich: „Ist zum Beispiel gerade ein Pärchen in der Ausstellung, müssten wir die Familie mit einem Kindern bereits abweisen. So hat eine besucherorientierte Öffnung für uns keinen Sinn.“ 
Bis zu einer Öffnung des Museums Bügeleisenhaus ist die diesjährige Sonderausstellung „Schön ist es auf der Welt zu sein: Hattingen in den 70er Jahren“ deshalb erst einmal nur in den digitalen Medien zu sehen – auf Youtube, Vimeo, Instagram, Twitter, Pinterest und Facebook.

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