THEMA WEIHNACHTSMARKT: ANTWORT VON GLASER UND MIELKE

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Hattingen – Zum Leserbrief von Kirchplatzbewohner Christian Hausen haben sich Bürgermeister Dirk Glaser (parteilos) via Facebook und Bürgermeisterkandidat Frank Mielke (SPD) per Zuschrift geäußert.

Dirk Glaser:

Um es vorweg zu sagen:

Dies ist kein Wahlkampfthema! Die Menschen in Hattingen können sicher sein, dass die Gesundheit bei der Abwägung über einen Weihnachtsmarkt ganz oben steht. Gespräche laufen mit allen Beteiligten, mit einer Entscheidung ist Anfang Oktober zu rechnen.

Beste Grüße, Dirk Glaser

Frank Mielke:

Sehr geehrter Herr Hausen,

Ihre Bedenken zur Durchführung des Weihnachtsmarktes kann ich gut nachvollziehen. Schließlich bestimmt „Corona“ unseren Alltag seit geraumer Zeit und hat direkte Auswirkungen auf fast alle Lebenssituationen.

Auf Basis der heute geltenden rechtlichen Einschränkungen kann ich mir auf gar keinen Fall einen Weihnachtsmarkt, so wie wir ihn bisher kannten, in der Hattinger Innenstadt in diesem Jahr vorstellen.

Gleichwohl fällt mir der Gedanke schwer, ganz auf diese liebgewonnene Tradition zu verzichten.

Deshalb muss es uns gemeinsam mit dem Stadtmarketingverein und den einzelnen Standbetreibern gelingen, ganz neue Formate für die diesjährige Weihnachtszeit zu finden, die sicherstellen, dass es dabei keinerlei Gefährdung für die Besucherinnen und Besucher und natürlich auch nicht für die Anwohnerinnen und Anwohner sowie die anderen Gewerbetreibenden in der Innenstadt geben darf.

Wie solche Konzepte aussehen können, ist dabei heute noch ganz offen. Klar ist aber: Sicherheit geht vor!

Viele Grüße zum Kirchplatz, Frank Mielke

Anmerkung der Redaktion

Natürlich ist und kann die Gestaltung sowie Durchführung eines Weihnachtsmarktes, auch in Corona-Zeiten, kein Wahlkampfthema sein. Jedoch ist die Frage vieler Anwohner berechtigt zu erfahren, wie der Bürgermeister oder der Bürgermeisterkandidat darüber denken und das natürlich schon vor der Stichwahl.

2 Kommentare zu "THEMA WEIHNACHTSMARKT: ANTWORT VON GLASER UND MIELKE"

  1. Holger Grosz | 22. September 2020 um 17:41 |

    Die Herbstkirmes -Funny Days“ hat es doch vor gemacht wie es geht.

    Der Zugang muss geregelt werden. Das geht an den bisherigen Stellen des Weihnachtsmarktes nicht. Man kann die Altstadt nicht abriegeln. Ein anderer Ort muss her. Entweder auf den Parkplatz wo auch die Funny Days stattfanden, das kostet aber Parkplätze und sehr weihnachtlich ist das nicht gerade. wie wäre es mit dem Hillschen Garten, der ist schon zur Hälfte umzäunt. Dort kann man ein schönes Weihnachtsdorf aufbauen incl. singenden Weihnachtsbaum. Damit sich auch keine falsche Vorstellungen macht Bekommt das Kind auch einen anderen Namen – „Bratapfelmarkt“. Da muss aber auch sichergestellt werden das Bratäpfel auch angeboten werden. Wenn die Stände gut ausgewählt werden und passend verteilt werden kann das sehr schön werden.

    Mit den Busunternehmen, die Hattingen anfahren muss Kontakt aufgenommen werden um den Zugang besser zu kontrollieren. 30 Busse an einem Tag, wie im letzten Jahr, da bleibt die Hälfte vor dem Eingang stehen und kommt nicht mehr rein.

  2. Andi Brandhoff | 23. September 2020 um 11:15 |

    Die Kommentare der beiden Bürgermeisterkandidaten jagen mir schon Angst ein. Der amtierende stellt klar das es kein Wahlkampfthema ist,ihn also weder interessiert,noch das er jetzt an einer Lösung arbeiten möchte,und bloss keine Stimmen durch eine voreilige,klare Positionierung verlieren möchte. Der Herausforderer stellt klar das er denen die das Geld geben auch den Weihnachtsmarkt erlauben muss,und wenn es auch auf Kosten der Gesundheit der Hattinger Anwohner geht. Von unseren Entscheidern ist somit keine verantwortungsvolle Lösung für die Menschen zu erwarten die in unmittelbarer Nähe des Weihnachtsmarktes leben. Da bleibt nur zu hoffen,das unser Landrat eine kluge Entscheidung trifft,oder die Landesregierung alle Märkte in der kalten Jahreszeit untersagt. Jedes Konzept mit Abstand halten und Zulassungsbeschränkungen wird in dem Moment scheitern,sobald es regnet,oder schneit und sich alle gleichzeitig am Glühwein-oder Bratwurststand drängeln. Vor allem droht uns die grosse Gefahr,das,je mehr Weihnachtmärkte in unserer Umgebung abgesagt werden,noch mehr Besucher nach Hattimgen kommen. Im letzten Jahr waren es schon Mengen,die Hattingen nicht mehr bewältigen konnte. Das ist meine ganz persönliche Meinung zu dem Thema und ich lasse mich gerne von einem schlüssigen,sicheren Konzept überzeugen,bin gespannt was da nach der Wahl veröffentlicht wird.

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