STADTVERWALTUNG FÄHRT GROSSE TEILE CONONABEDINGT RUNTER

Corona-Virus (Montage: RuhrkanalNEWS)

Hattingen- Deutschland geht seit gestern (16. Dezember 2020) bis zum 10. Januar 2021 in den Lockdown. Aufgrund dieser bundesweiten Regelungen wird auch die Stadtverwaltung Hattingen weitergehende Maßnahmen ergreifen, um weniger Menschen zusammenzubringen und Kontakte zu vermeiden.

ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Ab 17. Dezember ist die Stadtbibliothek im Reschop Carré geschlossen. Eine Ausleihe ist nur noch über die Onleihe Ruhr möglich. Die Regelung gilt zunächst bis zum 10. Januar 2021. Weitere Einrichtungen wie Stadtmuseum, Schwimmbäder, Bürgertreffs und die Freiwilligenagentur sind ebenfalls bis dann geschlossen. Das vhs-Semester wird ab sofort beendet. Die Musikschule bietet nur noch den Online-Unterricht an.

Die Stadtverwaltung Hattingen macht wie geplant zwischen Weihnachten und Neujahr Betriebsferien. Um die bundesweite Regelung im Lockdown mitzugehen und Kontakte zu reduzieren, wurde jetzt entschieden, die Dienststellen darüber hinaus vom 4. bis 10. Januar zu schließen.

Für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet das konkret: Vom 24. Dezember 2020 bis zum 10. Januar 2021 sind alle Dienststellen für den direkten Kontakt zu. Einzige Ausnahme: Das Bürgerbüro bietet in der ersten Januarwoche am Dienstag, den 5. Januar und Donnerstag, den 7. Januar jeweils von 9 bis 11 Uhr für dringende und unaufschiebbare Fälle einen Notdienst an. Systemrelevante Aufgaben wie Müllabfuhr, Ordnungsdienst, Feuerwehr laufen selbstverständlich weiter. Wichtige Terminarbeiten werden im Homeoffice erledigt.

Während die Dienststellen geschlossen sind, wird mit Hochdruck daran gearbeitet, dass ab 10. Januar 90 Prozent der Beschäftigten der Stadtverwaltung, die einen Büroarbeitsplatz haben, im Homeoffice arbeiten können.

„Als Stadtverwaltung möchten mit dafür sorgen, dass die Kontaktbeschränkungen erfolgreich sind und wir es schaffen, die Ausbreitung des Virus einzudämmen, daher sollen auch unsere Mitarbeiter nach Möglichkeit von Zuhause arbeiten, dafür müssen wir unsere digitale Infrastruktur weiter ausbauen“, so Bürgermeister Dirk Glaser.

In der Stadtverwaltung haben von rund 900 Mitarbeitenden 450 einen Büroarbeitsplatz. Bereits jetzt haben 280 Büromitarbeitende die notwendige Technik, um von Zuhause arbeiten zu können. Weitere 120 werden kurzfristig zusätzlich eingerichtet. Außerdem wird die Kapazität der städtischen Internetleistung erweitert. Es werden technische Möglichkeiten geschaffen, Dokumente, insbesondere die komplette Post, noch umfangreicher digital weiterzuverarbeiten.

„Wir sind jetzt schon technisch gut aufgestellt. Die Corona-Pandemie hat viele Vorgänge beschleunigt. Jetzt geht es darum, diese zu erweitern und zu optimieren. Wir werden insbesondere die erste Januarwoche nutzen, um Maßnahmen umzusetzen, die digitale Arbeitsprozesse erleichtern und beschleunigen“, erläutert Frank Mielke, Personaldezernent und Chef der städtischen IT.