SPD WAR ZUM TERMIN IN DER WERKSTRASSE NICHT EINGELADEN

Baudezernet Jens Hendrix stellt das Radfahrkonzept in der Werksstraße vor (Foto: Pielorz)

Hattingen- Unternehmer und Anwohner in der Werkstraße sind empört darüber, dass hier auf beiden Seiten Radwege entstehen sollen. Sie bitten um eine Erklärung der Stadt und die Verwaltung reagiert. Der Bürgermeister bringt den Baudezernenten mit, der quasi im Alleingang die Entstehungsgeschichte zum Radweg auf beiden Straßenseiten erklärt und darstellt. Außerdem erläutert Jens Hendrix die Vor- und Nachteile der verschiedenen Varianten, die zur Debatte standen. (RuhrkanalNEWS berichtete)

Im RuhrkanalNEWS Interview erklärt einer der anwesenden Unternehmer unter anderem sein befremden darüber, dass von SPD und den Grünen niemand vor Ort ist, schließlich wurde ihm gerade dargelegt, dass diese Ratsfraktionen mit ihrer Mehrheit für die Entscheidung verantwortlich seien. RuhrkanalNEWS hat daraufhin bei der SPD nachgefragt, warum man sich vor der Diskussion mit den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern gedrückt habe. Mit erstaunlichem Ergebnis. Demnach sind weder die SPD noch der Bürgermeisterkandidat Frank Mielke (SPD) über diesen Termin informiert worden. Vertreter von FDP und CDU waren dagegen offensichtlich eingeladen worden

Im Interview vor der Kamera äußert ein Unternehmer sein Befremden über die Abwesenheit von SPD und Grünen (Archiv-Video: RuhrkanalNEWS)

„Wir kommen zu jedem Termin, zu dem wir eingeladen werden und hätten gerne mit den Betroffenen ihr Anliegen diskutiert. Leider hat uns keine Einladung erreicht. Es stimmt uns fraglich, dass die Stadtspitze wiederholt mit Vertretern der CDU-Fraktion Termine wahrnimmt, von denen die SPD-Fraktion vorab keine Kenntnis erhält. Wir hoffen, dass sich dies in Zukunft ändert und dann alle Beteiligten an der bestmöglichen Zukunft für Hattingen arbeiten“, sagt Achim Paas auf RuhrkanalNEWS-Nachfrage.

Im Gespräch mit anderen SPD-Mitgliedern wird dies als Versuch gewertet, von Seiten der Stadtverwaltung Stimmung gegen den Herausforderer des amtierenden Bürgermeisters zu machen. Das sei mit der Forderung der Bürgermeister-Unterstützer nach einem fairen Wahlkampf nur schlecht zu vereinbaren, heißt es weiter.

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