RAUCHMELDER RETTETE LEBEN – PERSON VERLETZT

Der Notarzt und die Besatzung des RTW versorgen den schwerverletzten Bewohner und auch den Nachbarn, der Erste Hilfe geleistet hatte. (Foto: Höffken)

Sprockhövel – Ein ausgelöster Heimrauchmelder in einem Mehrfamilienhaus auf der Leipziger Straße verhinderte heute ( 29. Oktober 2022) in Sprockhövel Schlimmeres. Ein Entstehungsbrand in einer Wohnung wurde durch einen engagierten Nachbarn gelöscht, der verletzte Wohnungsinhaber vom Rettungsdienst gerettet und die verrauchte Wohnung und das Mehrfamilienhaus durch die Feuerwehr belüftet.

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Für die ehrenamtlichen Frauen und Männer der Feuerwehr Sprockhövel gab es auch heute wieder mehrere Einsätze. Anwohner aus einem Mehrfamilienhaus auf der Leipziger Straße meldeten am frühen Abend der Notrufleitstelle der Polizei, dass ein Heimrauchmelder in dem Mehrfamilienhaus ausgelöst hatte.

Ein Befahren der Leipziger Straße war während des Rettungseinsatzes verständlicherweise nicht möglich. (Foto: Höffken)

Nachbar löschte das Feuer

Nachdem einer der Hausbewohner dieses bemerkte, entdeckte er aufgrund einer Rauchentwicklung die entsprechende Wohnung und verschaffte sich engagiert über den Balkon Zutritt zu der Wohnung um Erste Hilfe zu leisten. Dort war ein medizinisches Gerät aus noch nicht geklärter Ursache in Brand geraten. Der Nachbar, der in die Wohnung eingedrungen war, löschte beherzt das Feuer, öffnete die Fenster zum Lüften und auch die Wohnungstür der Brandwohnung, sodass die eintreffenden Notfallsanitäter und die Kräfte des Angriffstrupps der Feuerwehr sofortigen Zugang zur Wohnung hatten.

Einsatzleiter Brandoberinspektor Jochen Neuhaus (3.v.re.) hier im Gespräch mit seinen Einsatzkräfte und mit dem Nachbarn, der couragiert sofort dem Verletzten geholfen hatte. (Foto: Höffken)

Der verletzte Wohnungsinhaber wurde in den Rettungswagen transportiert und dort erstversorgt. Ein Notarzteinsatzfahrzeug aus Witten traf kurze Zeit später ein und unterstützte die Notfall- und Rettungssanitäter bei der medizinischen Versorgung des verletzten Wohnungsinhabers und auch des couragierten Nachbarn, der sofort geholfen und dadurch Schlimmeres verhindert hatte.

Feuerwehr-Einsatzleiter Brandoberinspektor Jochen Neuhaus konnte auf zahlreiche ehrenamtliche Kräfte seines Löschzuges Niedersprockhövel und der Löschgruppe Obersprockhövel zurückgreifen, die von zwei Seiten an dem Mehrfamilienhaus auf der Leipziger Straße „in Stellung gingen“. Auch hier bewährte sich wieder der hohe Ausbildungsstand der ehrenamtlichen Frauen und Männer der Feuerwehr und auch die gute technische Ausstattung.

Mehrere Einsatzfahrzeuge standen im Bereitstellungsraum auf der Dresdener Straße. (Foto: Höffken)

Nachdem die Feuerwehrkräfte das Treppenhaus und die Wohnung belüftet hatten und die Wärmebildkamera keine verdächtigen Temperaturen mehr anzeigte, konnten die evakuierten Bewohner des Mehrfamilienhauses gegen 19:30 Uhr wieder in ihre Wohnung zurückkehren und der Einsatzleiter der Feuerwehr übergab die Einsatzstelle an die Polizei.

Nachdem Notarzt und Rettungskräfte entschieden hatten, dass für den Transport des Verletzten Wohnungsinhabers in ein Krankenhaus kein Rettungshubschrauber benötigt wurde, war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.

Bereits am Nachmittag gab es einen Löscheinsatz an einem brennenden Mülleimer im Bereich des Bolzplatzes an der Eickerstraße. Auch hier waren schon beherzte Nachbarn tätig geworden, um das Feuer zu löschen.

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