NEUE GRUNDSTEUERREFORM GUT ERKLÄRT

Dipl.-Finanzwirt René Sobisch informierte über die Grundsteuerreform 2022. (Foto: Höffken)

Sprockhövel – Heute (03.06.2022) informierte Diplom-Finanzwirt René Sobisch (SPD Sprockhövel) im Rahmen einer Informationsveranstaltung über die Grundsteuerreform 2022/2025. Rund 90 Zuhörende waren dazu in das Forum der Grundschule Börgersbruch gekommen.

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Das Interesse der Zuhörenden war groß, man merkte es an den zahlreichen Fragen, die immer wieder während des fachkundig und verständlich präsentierten Vortrages des Referenten René Sobisch gestellt und beantwortet wurden.

Rund 80 Zuhörende waren in das Forum der Grundschule Börgersbruch zu der Infoveranstaltung gekommen, zu der die SPD Sprockhövel eingeladen hatte. (Foto: Höffken)

Natürlich gab der Referent keine individuellen Steuerauskünfte, erklärte aber kompetent die zahlreichen Details und Auswirkungen, die die neue Grundsteuerreform mit sich bringt.

Das Interesse der Anwesenden war so groß, dass sich das vorgesehene Zeitfenster der Veranstaltung auf über zwei Stunden verlängerte. Alle Fragen wurden aber von dem 44-jährigen Sprockhöveler Referenten beantwortet, allerdings gab es keine individuelle Steuerberatung.

Auf zahlreichen Folien gab es eine Einführung in die Historie der Grundsteuergesetzgebung. Die Grundsteuerarten A, B und C wurden vorgestellt, die Bedeutung des Grundsteueraufkommens für die Kommune erläutert. 21,64 Mio Euro nahm die Stadt Sprockhövel im Jahre 2021 an Grundsteuer ein.

Über die unterschiedlichen Hebesätze der Grundsteuer B wurde intensiv diskutiert, Details der neuen Festsetzung der Grundsteuer ab 2025 vorgestellt und umfassend erläutert. Es gab Erläuterungen zu Grundsteuerwertverfahren, Steuermessbetrags- und Steuerfestsetzungsverfahren. Auch die gesetzliche Chronologie nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes wurde erklärt.

Jennifer Prinz (SPD) begrüsste den Referenten Diplom Finanzwirt René Sobisch. (Foto: Höffken)

Den Zuhörenden wurde das Grundsteuer Bundesmodell, aber auch die landesspezifischen Abweichungen einzelner Länder erklärt. Die technische Plattform der Eingaben über elster-Online erzeugte zahlreiche Rückfragen. Auch die Vorstellung des Internetportals „TIM-online“ und die einzelnen Bewertungsvorgaben für bebaute Grundstücke stießen auf reges Interesse bei den Anwesenden. Bei manchen „rauchten“ nach über 110 präsentierten Folien schon fast die Köpfe.

Wohnflächenanalyse, Nutzflächenermittlung, Ertragswertverfahren und Sachwertverfahren rundeten dann den Vortrag ab, nachdem das jeweilige Ermittlungsschema erläutert wurde. Umfassend erläuterte der Referent auch, wie sich falsche Angaben in der neuen Grundsteuerberechnung auswirken könnten.

Anhand konkreter Berechnungs-Beispiele von zwei Objekten wurde dargestellt, wie sich die neue Grundsteuer überhaupt betragsmäßig ab 2025 auswirkt.

Diese SPD-Veranstaltung war gelungen und stark nachgefragt, sie gab den Anwesenden verständliche Antworten innerhalb eines hochkomplex erscheinenden Steuersystems. Das Ziel, alle Interessierten ausführlich zu informieren und bestmöglich zu unterstützen, wurde erreicht.

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