KREISUMLAGE SINKT IM KOMMENDEN JAHR

Kreishaus in Schwelm (Foto: Stadt Schwelm)

Ennepe-Ruhr-Kreis – Auf der Zielgeraden für die Verabschiedung des Kreishaushaltes für 2019 reduziert die Kreisverwaltung den von ihr vorgeschlagenen Hebesatz für die Kreisumlage auf 44,44 Prozent. Dieser Wert geht aus der zweiten Änderungsliste hervor, die wie der gesamte Haushalt in den nächsten zwei Wochen Thema in Kreisausschuss (Montag, 3. Dezember) und Kreistag (Montag, 17. Dezember) sein wird.

Der neue Wert liegt um 0,74 Punkte unter dem, den Landrat Olaf Schade und Kämmerer Daniel Wieneke bei der Haushaltseinbringung im Oktober eingebracht hatten, 44,44 Punkte sind zudem 0.98 Punkte weniger als der für das laufende Jahr geltende Wert.  Bereits im Oktober hatte Schade betont: „Hier und heute bringen wir einen Haushalt ein, der den niedrigsten Hebesatz aufweist, den ich bislang vorlegen konnte. Die Kreisumlage bleibt so hoch wie erforderlich und so niedrig wie möglich.“ Jetzt ergänzt der Landrat: „Es ist natürlich erfreulich, wenn wir auch im Interesse der Städte ´so niedrig wie möglich´ nochmal neu definieren können“.

Hintergründe für das Weniger, das die Kreisverwaltung den Städten für ihre Leistungen in Rechnung stellt, sind neue Erkenntnisse über Einnahmen und Ausgaben für das kommende Jahr. Im Vergleich zum Oktober, als Landrat Olaf Schade den Entwurf in die politischen Beratungen eingebracht hatte, kalkuliert die Kreisverwaltung jetzt mit Verbesserungen von rund 2,47 Millionen Euro.

Zwar galt es Verschlechterungen in den Bereichen Jobcenter EN und Öffentlicher Personennahverkehr  zu verbuchen. Demgegenüber stehen aber Verbesserungen bei den Schlüsselzuweisungen und im Sozialbereich. Auch das Weniger, das der Kreis an den Landschaftsverband überweisen muss, wirkt sich positiv aus. 0,25 Punkte weniger LWL Umlage schlagen mit 1,36 Millionen Euro zu Buche.

In Euros bedeutet der neue Vorschlag für die Städte: Sie müssen 2019 rund 2,47 Millionen Euro, weniger als zunächst geplant an den Kreis überweisen. Diese Summe verteilt sich wie folgt auf die neun kreisangehörigen Städte: Breckerfeld 42.126 Euro, Ennepetal 363.351 Euro, Gevelsberg 181.479 Euro, Hattingen 302.035 Euro, Herdecke 224.301 Euro, Schwelm 171.866 Euro, Sprockhövel 266.437 Euro, Wetter/Ruhr 372.972 Euro und Witten 607.646 Euro.

1 Kommentar zu "KREISUMLAGE SINKT IM KOMMENDEN JAHR"

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