HEISS, HEISSER, HARLEY…

Harley Meeting 2019 (Foto: Anja Pielorz)

Hattingen – Was vor 25 Jahren als kleines Harley Treffen unter Freunden an der ehemaligen Discothek „tarm center“ in Bochum begann, entwickelte sich zu einem der Top Harley-Davidson Events in Deutschland. In diesem Jahr feierte die Veranstaltung, die seit fünf Jahren in Hattingen auf dem Gelände des LWL-Industriemuseums zuhause ist, ihr silbernes Jubiläum. 

25 Jahre Harley-Davidson Meeting Ruhrpott

Aus ganz Deutschland kommen die Bikes zu der perfekten Stahl-Location des LWL-Industriemuseums. Allein die Durchfahrt unter der 500 Meter langen Hochofenanlage ist ein absolutes Highlight. Kein Wunder, dass sich bei strahlendem Sonnenschein lange Schlagen bildeten. Auf 90.000 qm wurde den Besuchern neben Bikes bis zu 100.000 Euro ein Bühnenprogramm sowie siebzig Aussteller geboten, die alles rund um den Harley-Kult präsentierten. HD Pfeiffer Kamen, Motomaxx Bochum, Hagen und Remscheid sowie HD Thunderbike Niederrhein präsentierten sich als langjährige Partner. Mit dabei auch die Hattinger Sparkasse, Marketingchef Georg Hartmann von Hattingen Marketing (der ebenfalls mit einer Harley auf das Veranstaltungsgelände fuhr) und Hattingens Bürgermeister Dirk Glaser, die alle von Veranstalter Klaus Fröhlich persönlich begrüßt wurden.

Obwohl das Event durchaus familientauglich war, gab es im Programm auch Fotoshooting-Szenen – nicht nur mit heißen Bikes. Das gehört wohl einfach dazu, obwohl das Harley-Treffen es nicht nötig hat. 

Fazit

Ein satter Sound und viel Harley-Philosophie sorgt für eine super Stimmung. Und wenn man beim Harley-Meeting über das LWL-Gelände streift, dann weiß man nach kurzer Zeit eines ganz sicher: Eine Harley wird nicht gebaut, um bequem, sicher oder schnell zu sein. Ist sie es doch, dann ist das wohl eher ein Zufall. Eine Harley Davidson ist cool und genügt sich selbst. Deshalb ist sie Kult. Und deshalb sieht sie so gut aus. Und deshalb macht so ein Event richtig Spaß. 

Fotos Anja Pielorz:

1 Kommentar zu "HEISS, HEISSER, HARLEY…"

  1. Veranstaltungen, die die Welt nicht braucht. Unsinniger Krach von manipulierten Motorrädern von morgens bis abends! Wo war die Polizei, wo waren Kontrollen? Ach richtig, die Polizei war ja Partner dieses Lärm-Events! Unfassbar!

    Dieses Verhalten der Polizei steht im krassen Widerspruch zu §1 Absatz 4 PolGNRW. Denn die Durchsetzung von bestimmten Rechtsvorschriften wird scheinbar absichtlich nicht verfolgt. Diese Ordnungswidrigkeiten gelten wohl als Kavaliersdelikt. Anwohner, die sich beschweren, werden als Querulanten gebrandmarkt.

    Beispiel §30 StVO: „(1) 1 Bei der Benutzung von Fahrzeugen sind unnötiger Lärm und vermeidbare Abgasbelästigungen verboten. 2 Es ist insbesondere verboten, Fahrzeugmotoren unnötig laufen zu lassen und Fahrzeugtüren übermäßig laut zu schließen. 3 Unnützes Hin- und Herfahren ist innerhalb geschlossener Ortschaften verboten, wenn Andere dadurch belästigt werden.“

    Oder auch einfach der banale §1 Absatz 2 der StVO: „Wer am Verkehr teilnimmt hat sich so zu verhalten, dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.“

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