BISCHOF OVERBECK: „KULTUR DER ANGST ÜBERWINDEN“

Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck (Foto: Bistum Essen)

Essen- Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck hat in einem Brief an rund 3800 Kirchenbeschäftigte und Religionslehrerinnen und -lehrer bekräftigt, dass im Ruhrbistum kein Beschäftigter wegen seines Beziehungslebens oder seiner sexuellen Orientierung berufliche Schwierigkeiten bekommt.

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Im offenen Brief ist u.a. zu lesen: „Wir danken Ihnen allen mit diesem Schreiben ausdrücklich für Ihren Dienst im Bistum Essen. Wir wissen, wie hoch derzeit auch Ihre persönliche Belastung angesichts der dramatischen Situation unserer Kirche ist. Gerade die Aufarbeitung der zahlreichen Fälle sexualisierter Gewalt lässt uns in furchtbare Abgründe blicken – auch in unserem Bistum. Wir können nachvollziehen, dass viele von Ihnen an unserer Kirche zweifeln und verzweifeln. Zudem wissen wir, dass manche unter einem Rechtfertigungsdruck im persönlichen Umfeld stehen, weil sie in der katholischen Kirche ihren Dienst tun.“

Das Bistum Essen setzt sich schon länger für eine Reform des Kirchlichen Arbeitsrechtes ein und verzichtet darauf, die Grundordnung für den Kirchlichen Dienst im Blick auf die sexuelle Orientierung sowie das Beziehungsleben bzw. den Familienstand anzuwenden.

Der Brief von Bischof Overbeck ist hier nachlesbar.

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