ZWÖLF NEUINFEKTIONEN INNERHALB 24 STUNDEN

Die Hygieneregeln zur Eindämmung des Corona-Virus (Grafik: Ennepe-Ruhr-Kreis)

Ennepe-Ruhr-Kreis- Im Ennepe-Ruhr-Kreis gibt es 802 bestätigte Corona-Fälle (Stand: Freitag, 18. September, 9 Uhr), von diesen gelten 744 als genesen. Die Zahl der Infektionen ist damit innerhalb der letzten 24 Stunden um 12 gestiegen.

In den Krankenhäusern im Kreisgebiet sind derzeit 4 Patienten mit Corona-Infektion in stationärer Behandlung. 2 davon werden intensivmedizinisch betreut, keiner beatmet.

Die aktuell 43 Erkrankten wohnen in Ennepetal (3), Gevelsberg (4), Hattingen (12), Herdecke (3), Schwelm (5), Sprockhövel (1) und Witten (15). In Breckerfeld und Wetter ist derzeit niemand am Corona-Virus erkrankt.

Die Gesundeten kommen aus Breckerfeld (15), Ennepetal (48), Gevelsberg (81), Hattingen (114), Herdecke (73), Schwelm (88), Sprockhövel (57), Wetter (55) und Witten (210).

15 Menschen aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis sind mit oder an dem Corona-Virus verstorben. Sie stammen aus Ennepetal (3), Gevelsberg (3), Hattingen (2), Schwelm (2), Sprockhövel (1), Wetter (2) und Witten (2).

Für die bestätigten Fälle sowie für begründete Verdachtsfälle ist häusliche Quarantäne angeordnet. Insgesamt gilt diese Vorgabe für 329 (Vortag 258) Personen im Kreis.

Viel Arbeit im Kreisgesundheitsamt

Täglich ermitteln die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes im Umfeld von Bürgern, die positiv auf das Corona-Virus getestet worden sind, täglich entscheiden sie, in welche Kontaktpersonen-Kategorie Bürger einzustufen sind und wem welche Auflagen gemacht werden müssen. Am Freitag bedeutete das: 12 neue Corona-Fälle führten zu 71 neuen Quarantäne-Anordnungen innerhalb von 24 Stunden.

Im Fokus steht unter anderem ein Seniorenzentrum in Witten. Ein positiver Fall unter den Bewohnern führt dazu, dass mehr als 40 Bewohner und Mitarbeiter auf das Virus getestet werden müssen.

Auch an der Gesamtschule Hattingen hat sich ein Kind mit dem Corona-Virus infiziert. Die betroffene Klasse und mehrere Lehrer müssen nun abgestrichen werden. Bis zum Vorliegen der Ergebnisse wechselt die Klasse vorsorglich in den Distanzunterricht.

Gute Nachrichten gibt es für die Holzkampgesamtschule in Witten. Dort sind alle Kontaktpersonen eines positiven Falls negativ getestet worden. Sie können die Schule wieder besuchen.

Reiserückkehrer sind unsicher

Weit mehr als 400 Anrufe beim Bürgertelefon und dem Gesundheitsamt des Ennepe-Ruhr-Kreises allein am Donnerstag zeigen: Viele Menschen, die in den vergangenen 14 Tagen aus den neu zum Risikogebiet erklärten Regionen – darunter die Provinzen Nord- und Südholland – zurückgekommen sind, wissen nicht, wie sie sich verhalten müssen. Der Krisenstab stellt deshalb klar: Beide Provinzen sind am 16. September zum Risikogebiet erklärt worden. Wer bereits vorher von dort nach Deutschland zurückgekehrt ist, muss keine Auflagen beachten.

(Stand: Freitag, 18. September, 9 Uhr)

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