KÜCHENBRAND IM HOCHHAUS – GROSSEINSATZ

Großeinsatz für die Feuerwehr Hattingen bei dem Wohnungsbrand im Hochhaus. (Foto: Höffken)

Hattingen – Am späten Samstagabend wurden Anwohner eines Hochhauses in Holthausen gegen 22:30 Uhr durch die Sirene eines Heimrauchmelders geweckt. In einer Wohnung im neunten Stock war ein Feuer ausgebrochen. Großalarm für die Feuerwehr Hattingen.

Nachdem Anwohner aus der neunten Etage des Hochhauses den Notruf gewählt hatten, wurde von der Kreisleitstelle ein Großaufgebot an Rettungskräften alarmiert bzw. aus den Betten geholt.

Die Einsatzstelle in Holthausen. (Foto: Höffken)

50 Feuerwehrkräfte im Einsatz

Von der Hauptwache kamen Notfallsanitäter mit ihrem RTW, eine weitere RTW-Besatzung wurde von der Falck-Rettungswache in Bredenscheid nach Holthausen alarmiert. Da sich der Hattinger Notarzt im Einsatz befand, wurde die Besatzung eines Notarzteinsatzfahrzeuges (NEF) aus Schwelm nach Holthausen geschickt.

Neben den Kräften des Rettungsdienstes trafen bereits nach wenigen Minuten auch schon Polizeibeamte und die ersten Feuerwehrfahrzeuge mit ihren Besatzungen vor dem Hochhaus ein.

Ein Notarzt und zahlreiche Kräfte des Rettungsdienstes waren ebenfalls in Holthausen. (Foto: Höffken)

Und dann ging es schnell. Insgesamt 5 Trupps unter schwerem Atemschutz betraten das Gebäude und bemerkten in der neunten Etage eine starke Rauchentwicklung.

2 Drehleitern am Hochhaus

„Ich bin erst durch das heftige Klopfen an meiner Wohnungstüre durch die Feuerwehr auf den Brand aufmerksam geworden und musste dann meine Wohnung sofort verlassen“, sagte ein Hausbewohner vor dem Hochhaus zu ruhrkanalNEWS.

Die Kräfte der Feuerwehr evakuierten sofort alle 10 Bewohner verschiedener Wohnungen der neunten Etage des Hochhauses und verschafften sich dann Zutritt zu der verqualmten Brandwohnung, in der sich keine Personen aufhielten. Zwei Personen der Etage wurden vom Rettungsdienst mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung untersucht, konnten aber am Einsatzort verbleiben. Die evakuierten Hausbewohner sammelten sich dann vor dem Hochhaus.

Feuer in der Küche gelöscht – Wohnung nicht mehr bewohnbar

Mit einem C-Strahlrohr wurde dann das in der Küche entdeckte Feuer in dieser Wohnung gelöscht. In der siebten Etage des Hochhauses hatte Feuerwehr Einsatzleiter Jörg Reitz eine Depotstellung für weitere Einsatzkräfte einrichten lassen. Weitere 4 Trupps unter schwerem Atemschutz befanden sich in zusätzlich in Bereitstellung, wurden aber nicht benötigt.

Jeder Handgriff saß, das Zusammenspiel der Löschzüge funktionierte einwandfrei. (Foto: Höffken)

Mit einem Lüfter wurden dann später die Wohnung und das Gebäude entraucht und belüftet. Durch das Brandereignis war die Wohnung am Ende des Einsatzes nicht mehr bewohnbar. Der Bereitschaftsdienst des Energieversorgers schaltete dann auf Anordnung des Einsatzleiters die Wohnung stromlos.

Der Mitarbeiter des Bereitschaftsdienstes des Energieversorgers schaltete die Wohnung stromlos. (Foto: Höffken)

Nachdem die Feuerwehr ihre Ausrüstung aus dem Hochhaus zurückgenommen hatte, konnten die Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Polizei übernahm dann die Brandwohnung für weitere Ermittlungen zur Brandursache, sorgte für die Verständigung des Hauseigentümers und der Mieter dieser Wohnung und veranlasste den Verschluss der Wohnungseingangstür. Hier der Einsatzbericht des Feuerwehr-Pressesprechers Jens Herkströter.

Kurz nach Mitternacht war dann der Einsatz für die 50 Feuerwehrkräfte der Hauptwache und der Löschzüge Mitte, Nord, Oberbredenscheid und Niederwenigern zu Ende, nachdem in den jeweiligen Feuerwehrhäusern die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt wurde. Auch die Kräfte des Rettungsdienstes kehrten in ihre Wachen zurück.

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