WIR ZIEHEN DAS DURCH – DER WEIHNACHTSMARKT IN HATTINGEN WIRD KOMMEN

Alfred Schulte-Stade (Schultenhof), Pfarrer Dr. Udo Polenske, Jörg Prostka (AVU), Georg Hartmann (Hattingen Marketing), Thomas Alexander (Volksbank), Torsten Grabinski (Sparkasse) Steven Scheiker (Stadtwerke) und Sandra Glomb (Hattingen Marketing) (Foto: RuhrkanalNEWS)

Hattingen- Die Aussage von Alfred Schulte-Stade kann deutlicher nicht sein: „Wir ziehen das durch, Punkt, Ende!“ Auf der Pressekonferenz „im Herzen des Weihnachtsmarkt“, der St. Georgskirche (O-Ton Pfarrer Udo Polenske), ist der Großgastronom und Landwirt sichtlich überzeugt, dass es gemeinsam mit Partnern und Sponsoren 2021 wieder einen friedvollen und schönen Weihnachtsmarkt in Hattingen geben wird. (RuhrkanalNEWS berichtete bereits über die Rahmenbedingungen)

Vielleicht nicht ganz, wie in den letzten Jahren gewohnt, jedoch auch nach der Corona-Auszeit 2020 mit einigen Neuerungen, wenn nicht sogar Verbesserungen. Mit der Neuausrichtung auf dem Kirchplatz wird gleich zu Anfang des Pressegesprächs begonnen. Nach einführenden Worten von Pfarrer Udo Polenske: „wir haben den Kirchplatz geschenkt bekommen und nun liegt es an uns ihn auch zu pflegen“, ist man sich schnell einig, auf dem gesamten Kirchplatz Raum schaffen zu wollen. 

„Wir wollen unseren Gästen ein sicheres Gefühl auf dem Weihnachtsmarkt geben“, so Schulte-Stade und fügt weiter an: „deshalb werden wir einige Hütten mit mehr Abstand aufstellen um Menschentrauben zu vermeiden.“ 

Alle freuen sich auf den Weihnachtsmarkt (Foto: RuhrkanalNEWS)

In der Praxis sieht das folgendermaßen aus: Das Kinderkarussell wird seinen Platz in der Mitte des Weihnachtsmarktes finden. Zwei Glühweinhütten werden an jedem Wochenende zusätzlich mit einer eigenen Leergut- / Pfandannahme unterstützt. Der Märchenwald und der Krippengang wird dieses Jahr nicht berücksichtigt, jedoch bleiben die Ehrenamt- und die Ökohütte erhalten. Auch fehlt der Publikumsmagnet „Singender Weihnachtsbaum“ dieses Jahr. Als Ausgleich dafür hatte Alfred Schulte-Stade mal wieder tief in sein Ideen-Kästchen geschaut und präsentiert mit Freude einen täglichen Trompeten- und Posaunenspieler vom Kirchturm herab. Pünktlich um 17.30 wird Hattingen mit weihnachtlicher Blasmusik während des Weihnachtsmarktes beschallt. 

Alle Organisatoren und Unterstützer freuen sich weiterhin auf „le blanc Rouge“, der Franzosenmarkt auf dem Krämersdorf, Bigggis Feuerzangenbowle, Kunst & Co im St. Georgs Viertel, den mittlerweile fest installierten Gastro-Treff auf dem Bügeleisenhausplatz und den fünf Live-Veranstaltungen in der St. Georgs Kirche. Weitere Termine und Aktionen können im Flyer von Hattingen Marketing nachgelesen werden, der wird aber zur Zeit noch gedruckt.

Die Lichterketten werden schon installiert (Foto: RuhrkanalNEWS)

Auch wenn es in diesem Jahr zur Eröffnung keine Weihnachtsparade geben wird und auch Frau Holle ein weiteres Jahr Pause macht, kann man bei dem Angebot nicht von einem Weihnachtsmarkt „light“ sprechen. Alle Beteiligten sind sich sicher, einen schönen Weihnachtsmarkt für die Hattinger:Innen und den Besuchern der Stadt präsentieren zu wollen, und das mit großer Freude. Einiges wirkt ungewohnt, anderes ist altbewährt. Aber es bleibt nach Corona ein Neuanfang, denn eins ist sicher wie das Amen in Polenskes Kirche, wir müssen lernen mit der Pandemie zu leben. Dazu gehört auch ein zurück zum Weihnachtsmarkt, ein zurück zu den Festen dieser Stadt, ein zurück in ein normales Leben.

3 Kommentare zu "WIR ZIEHEN DAS DURCH – DER WEIHNACHTSMARKT IN HATTINGEN WIRD KOMMEN"

  1. Christian Hausen | 4. November 2021 um 15:54 |

    Zeitgleich in Deutschland:
    – Hattingen plant einen Weihnachtsmarkt.
    Das Robert-Koch-Institut rät, Kontakte zu reduzieren. [1]
    – Alfred Schulte-Stade: „Wir ziehen das durch, Punkt, Ende!“
    Am selben Tag ein Allzeithoch an Corona Infektionen. [2]
    – Udo Polenske: „Wir müssen lernen mit der Pandemie zu leben.“
    Am Vortag sind 165 Menschen an Corona gestorben. [2]
    – „Auf allen Weihnachtsmärkten werden die 3G-Regeln gelten, wobei sich das nicht durchgängig kontrollieren lässt. Die Organisatoren setzen dabei einerseits auf die Vernunft der Besucherinnen und Besucher …“ [3]
    Karl Lauterbach (Gesundheitsexperte der SPD): Die Kontrollen vieler Gastronomen und Veranstalter in Deutschland hält er für zu „läppisch“. „Wir gefährden Weihnachten“ [4]

    Über soviel Ignaoranz gegenüber der allgemeinen Lage und wissenschaftlicher Kompetenz kann man nur den Kopf schütteln.

    Quellen:
    [1] https://www.ndr.de/nachrichten/info/Corona-RKI-raet-erneut-Kontakte-zu-reduzieren,ndrinfo23904.html
    [2] https://www.tagesschau.de/inland/corona-neuinfektionen-123.html
    [3] https://ruhrkanal.news/es-wird-wieder-weihnachtmaerkte-geben-wie-gewohnt-und-doch-ganz-anders/
    [4] https://www.zdf.de/nachrichten/wirtschaft/corona-lauterbach-gastronomie-100.html

  2. Ich bin der gleichen Meinung wie Herr Polenske. Wir müssen damit leben. All die Maßnahmen haben sowieso nichts bewirkt. Denn es wird immer vergessen oder geschönt, dass auch Geimpfte den Virus weitergeben und daran erkranken können. Es wird immer alles auf die Michtgeimpften geschoben. Warum werden z.B. Geimpfte nicht auch kontrolliert, wenn sie ins Kino, zum Tanzen oder zu Veranstaltungen gehen, wenn Sie den Virus auch weitergeben und daran erkranken können. Dieser Hass auf Ungeimpfte ist nicht nachvollziehbar.

  3. Barteczko/Strohdiek | 18. November 2021 um 7:30 |

    Wir erklären es mal mathematisch:
    Ein Dorf hat 100 Einwohner. 99 sind geimpft, einer nicht.
    Zwei Menschen kommen mit Corona ins Krankenhaus, der ungeimpfte und ein geimpfter.
    Impfgegner: „Im Krankenhaus liegen 50% Geimpfte, Impfungen bringen nichts!“
    Aber das ist ein Wahrnehmungsfehler:
    100% der Ungeimpften liegen im Krankenhaus und nur 1,01% der der Geimpften.

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