ULTRALEICHT-FLUGZEUG NOTGELANDET

Zur Notlandung eines Ultraleichtflugzeuges kam es heute (13. November 2022) auf einem Feld in Niederwenigern. (Foto: Höffken)

Hattingen – Zu einem größeren Rettungseinsatz kam es heute ( 13. November 2022) in Niederwenigern, nachdem ein einmotoriges Ultraleichtflugzeug auf einem Feld notgelandet war.

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„Glück im Unglück“, hatte der Pilot des Flugzeuges, der nach der abrupten Landung unverletzt blieb. Nach bisherigen Erkenntnissen kam es während des Fluges des Ultraleichtflugzeuges zu unerwarteten technischen Schwierigkeiten, die dann auf dem Feld in Niederwenigern zu einer Notlandung führten.

„Glück im Unglück“ hat der Pilot, der diese Notlandung unverletzt überstand. (Foto: Höffken)

„Um 14:59 Uhr wurde die Hattinger Feuerwehr nach Niederwenigern alarmiert. Hier sollte sich ein Unfall mit einem Sportflugzeug ereignet haben. Es wurde zunächst ein Absturz vermutet. Weitere Informationen waren bei der Alarmierung noch nicht bekannt“, teilte Feuerwehr-Pressesprecher Jens Herkströter mit.

Zum Zeitpunkt der Alarmierung befand sich bereits ein Fahrzeug des örtlichen Löschzuges in einem First-Responder-Einsatz und konnte als Örtlichkeit ein Feld zwischen Essener Straße und Turmstraße erkunden und bestätigen. Das Flugzeug wurde durch die Notlandung zwar beschädigt, war aber nicht in Brand geraten.

Der Pilot befand sich beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte neben dem Flugzeug und wurde durch die Polizei betreut. Zuvor hatte er noch den Benzinzufluss zum Motor unterbrochen. Sicherheitshalber stellte die Hattinger Feuerwehr den Brandschutz mit zwei voneinander unabhängigen Löschmitteln sicher.

Der ebenfalls alarmierte Rettungsdienst brauchte nicht tätig werden. Der Pilot verblieb unverletzt an der Einsatzstelle. Bei der Notlandung brach das Bugrad des Flugzeuges ab, auch die Propeller wurden beschädigt.

Von der Feuerwehr waren die hauptamtlichen Kräfte der Hauptwache, die ehrenamtlichen Frauen und Männer des Löschzuges Niederwenigern, zwei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug und mehrere Einsatzfahrzeuge der Polizei in Niederwenigern an der Notlandestelle des Fliegers.

Ein Mitarbeiter der Flugsicherung der Bezirksregierung Münster traf an der Unfallstelle ein. (Foto: Höffken)

Der allein geflogene Pilot organisierte sogar selber per Telefon die weiteren Maßnahmen. Ein Mitarbeiter der Flugsicherung der Bezirksregierung aus Münster traf später an der Unglücksstelle ein, inspizierte das Ultraleichtflugzeug und gab es danach frei.

Am Abend sollten dann Flügelteile des notgelandeten Fliegers demontiert werden, damit der Rumpf mittels Spezialtransporter abgeholt werden konnte.

Alle Beteiligten waren froh, dass es keine Verletzten bei diesem Unfall gegeben hatte.

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