THERESIA-ALBERS-STIFTUNG TRAUERT UM SCHWESTER DOROTHEA

Schwester Dorothea leitete seit 1998 als vierte und letzte Generaloberin der „Schwestern zum Zeugnis der Liebe Christi“ die Geschicke des Ordens.

Hattingen- Die Theresia-Albers-Stiftung trauert um Sr. M. Dorothea, die als letzte Ordensoberin die Geschicke der „Schwestern zum Zeugnis der Liebe Christi“ geleitet hat und am vergangenen Mittwoch (3. August 2022) im Alter von 80 Jahren verstorben ist. Der von Theresia Albers gegründete Orden hat sich schwerpunktmäßig in Hattingen, aber auch in vielen anderen Städten für arme und benachteiligte Menschen eingesetzt.

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Schwester Dorothea leitete seit 1998 als vierte und letzte Generaloberin der „Schwestern zum Zeugnis der Liebe Christi“ die Geschicke des Ordens. (Foto: TAS)

Letzte Generaloberin der „Schwestern zum Zeugnis der Liebe Christi“ verstorben

Als Christa Thuer wurde Sr. Dorothea am 13. Dezember 1941 in Wanne-Eickel geboren. Durch Kriegseinwirkung wurde ihre Familie ausgebombt und 1943 nach Berge bei Anröchte (Kreis Lippstadt, heute Kreis Soest) verschlagen. In diesem Dorf hatte die junge Schwesterngemeinschaft von Theresia Albers eine Filiale gegründet, dessen Kindergarten Christa Thuer besuchte. In späteren Jahren kam sie mit den in der Niederlassung lebenden Schwestern in Kontakt und ließ sich von ihrem Engagement faszinieren. Im Oktober 1961 trat sie in die Gemeinschaft ein und erhielt 1962 den Ordensnamen und das Schwesternkleid. Drei Jahre später besuchte sie die höhere Fachschule für Sozialarbeit und machte das Examen als Heimerzieherin. In diesem Beruf arbeitete sie über 30 Jahre im Haus Theresia in Hattingen-Bredenscheid. Am 14. Oktober 1998 wurde sie nach dem plötzlichen Tod der Ordensoberin Schwester M. Gerhardis zu deren Nachfolgerin gewählt. Ihre Amtszeit als Generaloberin war geprägt durch die Ordnung des Nachlasses der Ordensgründerin Theresia Albers und die Sorge um die kleiner werdende Kongregation der „Schwestern zum Zeugnis der Liebe Christi“. In Verantwortung für jede einzelne Schwester führte sie den Orden in die schützende Obhut der Theresia-Albers-Stiftung. Deren Ziel ist es, die Erinnerung an das Leben und Werk von Theresia Albers und des von ihr gegründeten Ordens wachzuhalten sowie die verschiedenen Einrichtungen in ihrem Sinn weiterzuführen.

Hattingen verliert mit Schwester Dorothea eine prägende spirituelle Kraft

Sr. Dorothea prägte maßgeblich das spirituelle Leben in Hattingen und Umgebung und leitete selbst zahlreiche Einkehrtage im Haus Theresia, die von der hiesigen Bevölkerung, aber auch von Gästen aus dem ganzen Bundesgebiet gern besucht wurden. Sr. Dorothea wird am kommenden Donnerstag (11. August) nach einem Gottesdienst in Haus Theresia um 10 Uhr auf dem Waldfriedhof in Bredenscheid beigesetzt, wo auch zahlreiche andere Schwestern des Ordens ihre letzte Ruhe gefunden haben.


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