SO WAR DER TAG IN DER PAASMÜHLE

Hattingen- Wenn die Adler über der Paasmühle fliegen, dann wissen alle, es ist wieder Tag der offenen Tür. Und wie immer ist die Bude voll, trotz des schlechten Wetters. Bereits zum dritten mal hat Initiator Thorsten Kestner letzten Sonntag Freunde, Unterstützer und Interessierte eingeladen um seine Vogelpflegestation zu besichtigen und sich dabei über die ehrenamtliche Arbeit bei der Pflege verletzter Wildvögel zu informieren. 

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Etwa 1700 Vögel, von der Ente bis zum Falken werden in der Paasmühle jedes Jahr versorgt. Oft sind es allerdings Tiere, die gar nicht hier sein müssten. Sie werden eingesammelt, weil Spaziergänger glauben, die Vögel benötigen Hilfe. Doch das ist häufig gar nicht der Fall.

Auswilderung ist das Ziel

Dauergäste in der Paasmühle bleibt so gut wie kein Tier, Auswilderung ist das Ziel. „Wer gesund ist, muss wieder in der Natur alleine zurechtkommen“ so Thorsten Kestner. Und diesen Prozeß zu unterstützen, macht ihm und seinen vielen Helfern sichtlich Spass, denn ohne dieses selbstlose Engagement würde so etwas wie die Paasmühle in Hattingen nicht geben.

Viel Unterhaltung und Aktionen

Um den rund 1.000 Besuchern mehr zu bieten, als den Einblick in das oft anstrengende Alltagsgeschäft, hatte Kestner eine Vogelflugshow aus Hellenthal engagiert. Die beeindruckenden Vorführungen mit Adlern und andern Greifvögeln war, trotz des schlechten Wetters, der Zuschauermagnet des Tages.

Alle packen an

Es sind die scheinbar kleinen Dinge, die die Vogelpflegestation Paasmühle am Leben halten. Die Jugendfeuerwehr ist nicht nur am Tag der offenen Tür da, sie hat beispielsweise in den trockenen Sommern 2018 und 2019 Übungen auf dem Gelände der Wildvogelstation durchgeführt. Mit Erlaubnis von Gelsenwasser wurden dabei die ausgetrockneten Teiche wieder gefüllt. Aber auch die ehrenamtlichen Helfer und Tierpfleger der Paasmühle zeigten, wie ihre tägliche Arbeit aussieht. Den Besuchern wurde deutlich, mit welchem großen Aufwand die aktuell 400 Tiere in der Wildvogelsation versorgt werden.

Auch wenn beim Tag der offenen Tür kein Eintritt verlangt wurde, Thorsten Kestner und sein Team freuen sich immer über Spenden. Bei Sachspenden sollte aber vorher nachgefragt werden, was tatsächlich benötigt wird.

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