SCHWARZBROT UND TORTE IM ENNEPE-RUHR-KREIS DICHT ZUSAMMEN

Kleingeld (Symbolfoto: RuhrkanalNEWS)

Ennepe-Ruhr-Kreis- Die Durchschnittseinkommen im Ennepe-Ruhr-Kreis sind nach einer Auflistung der Landesstatistiker breit gefächert. In den neun kreisangehörigen Städten zeigen sich große Unterschiede. Die durchschnittlich wohlhabendsten Menschen leben in Herdecke. Sie verdienen demnach 52.558 Euro pro Jahr. Damit ist die Stadt am Harkortsee landesweit auf Platz neun. Am wenigsten haben die Menschen in Witten in der Tasche. Dort beträgt das Durchschnittseinkommen 37.895 Euro pro Jahr.

Beim Vergleich zwischen Hattingen und Sprockhövel wird deutlich, dass finanzielles Schwarzbrot und monetäre Torte oft nur wenige Kilometer auseinander liegen. Während Hattingen in der landesweiten Statistik auf Platz 246 landet (39.388 € pro Jahr), kommt Sprockhövel auf Rang 13 (51.163€ pro Jahr). In der Statistik werden zusammen veranlagte Ehepaare als ein Steuerzahler gelistet. Sehr oft gibt das Durchschnittseinkommen also das Haushaltseinkommen an. In der Statistik sind die Durchschnittseinkommen aller 396 Städte und Gemeinden Nordrhein-Westfalens aufgeführt. Attendorn (Kreis Olpe) liegt mit durchschnittlich 72 439 Euro je Steuerpflichtigen auf Platz eins, gefolgt von Meerbusch (Rhein-Kreis Neuss) mit 66 671 Euro und Odenthal (Rheinisch-Bergischer Kreis) mit 59 968 Euro auf Platz drei. Am unteren Ende der Einkommensskala rangierten Gelsenkirchen (31 809 Euro), Duisburg (31 259 Euro) und Weeze (Kreis Kleve) mit 30 508 Euro je Steuerpflichtigen.

Die Zahlen beruhen auf den Ergebnissen der Lohn- und Einkommensteuerstatistik 2017. Sie können erst jetzt veröffentlicht werden, weil die anonymisierten Steuerdaten von den Finanzbehörden frühestens nach Abschluss aller Veranlagungsarbeiten für statistische Auswertungen zur Verfügung gestellt werden. Die hier veröffentlichten Informationen sind damit die aktuellsten, die derzeit verfügbar sind. Die Auflistung nach Kreisen, Städten und Gemeinden finden Sie online.

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