ONLINE EINKAUFEN AUCH LOKAL MÖGLICH

SIHK zu Hagen (Foto: Strohdiek)

Ennepe-Ruhr-Kreis/Hagen- Eine mögliche Verlängerung und Verschärfung der Corona-Bedingungen, das Verbot der Sonntagsöffnung – die Herausforderungen für Handel und Gastronomie bleiben in den kommenden Wochen hoch. „Jetzt kommt es auf uns alle an, die besonders betroffenen Branchen vor Ort zu stärken. Heimat shoppen ist aktueller denn je“, fordert Ralf Stoffels, Präsident der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen (SIHK), dazu auf, Unternehmen vor Ort zu stärken und betont: „Wenn wir nach der Corona-Krise wieder in unseren Innenstädten bummeln, einkaufen und eine vielfältige Gastronomie genießen wollen, müssen wir dazu jetzt aktiv durch unser Einkaufs- und Konsumverhalten beitragen.“

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Corona habe den Wandel in den Unternehmen beschleunigt. Lieferservices, Webshops und gemeinsame virtuelle Plattformen hätten schnell an Bedeutung gewonnen. „Mit dem CityLab Südwestfalen unterstützt die SIHK die innenstadtrelevanten Unternehmen aus Einzelhandel, Gastronomie, Ladenhandwerk und Dienstleistung dabei, ihre Kunden mit Hilfe von digitalen Services wieder in die Innenstadt zurückzuholen“, so Stoffels.

Dabei sei der Handel deutlich mehr als die Versorgung mit Gütern – er präge das Gesicht der Innenstädte. „Zudem übernehmen Handelsunternehmen vor Ort vielfach gesellschaftliche Verantwortung“, weist der SIHK-Präsident auch auf die weitergehende Bedeutung des Handels zum Beispiel durch Sponsoring oder ehrenamtliche Arbeit hin. Beispielsweise würde es ohne den örtlichen Einzelhandel viele Feste in den Kommunen nicht geben. „Hier steht aktuell viel auf dem Spiel. Und aus Sicht vieler Einzelhändler ist es im Übrigen unverständlich, wenn Sonntagsöffnungen untersagt werden. Sonntagsöffnungen könnten den Handel in dieser schwierigen Zeit stärken“, so Ralf Stoffels.

Um jetzt zukunftsfähig zu bleiben, gelte es aber auch, die Krise mit Unterstützung zu meistern. Von der aktuellen Überbrückungshilfe II über die Novemberhilfe bis zur Überbrückungshilfe III im ersten Halbjahr 2021 – die Fördermaßnahmen seien vielfältig. „Wir als SIHK informieren auf unserer Homepage tagesaktuell über finanzielle Hilfen und aktuelle Bestimmungen und stehen darüber hinaus mit unserer Krisen-Hotline für Fragen zur Verfügung“, weist SIHK-Präsident Ralf Stoffels auf das Angebot der SIHK hin. Die Krisen-Hotline der SIHK zu Hagen ist unter 02331 390-333 oder per Mail zu erreichen.

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