KREIS RÄT: BLEIBEN SIE NACH MÖGLICHKEIT ZUHAUSE

Kreishaus in Schwelm (Foto: Strohdiek)

Ennepe-Ruhr-Kreis- Der Deutsche Wetterdienst hat für den Ennepe-Ruhr-Kreis eine Unwetterwarnung ausgegeben. Ein Sturmtief bringt in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (16. auf 17. Februar 2022) sowie am Donnerstag (17. Februar 2022) schwere Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten von 80 bis 100 km/h. Vereinzelt muss auch mit Orkanböen (105 bis 120 km/h) gerechnet werden. Eine weitere markante Sturmlage ist zudem für Freitagabend angekündigt. Wie stark sie ausfallen wird, ist derzeit allerdings noch unklar.

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Eindeutig sind hingegen die Hinweise des Krisenstabs der Kreisverwaltung: Bei der angekündigten Sturmlage, die von ergiebigen Regenfällen begleitet werden soll, können auch zwischen Hattingen und Breckerfeld, Herdecke und Schwelm Bäume umstürzen und Dachziegel umherfliegen. Zudem muss erfahrungsgemäß mit massiven Behinderungen auf Schienen und Straßen gerechnet werden.

„Die angekündigte Sturmlage sollte für alle Bürgerinnen und Bürger Anlass zu extremer Vorsicht sein. Wer während des Sturms nicht zwingend vor die Tür muss, sollte zuhause bleiben. Ist dies nicht möglich, gilt für Fußgänger: Wälder sollten in keinem Fall betreten werden, Bäume und Dächer am Wegesrand muss man im Blick haben. Beim Autofahren ist jederzeit mit extremen Seitenwind und plötzlichen Hindernissen zu rechnen“, warnt Michael Schäfer, Leiter des Krisenstabs. Zudem sollte jeder prüfen, ob rund um Wohnung, Garten und Balkon alles windsicher ist.

Die Feuerwehren im Ennepe-Ruhr-Kreis haben sich bereits gestern unter Leitung von Kreisbrandmeister Rolf-Erich Rehm abgesprochen. Im Laufe des Tages werden sie einen entsprechenden Einsatzbefehl erhalten. Um Einsätze auch bei einer Flächenlage wie Sturm flexibel und dezentral bearbeiten zu können, haben die Leitstelle im Schwelmer Kreishaus und die Feuerwehren das so genannte Umweltmodul scharf geschaltet.

Um zeitnah Warnmeldungen zur Lage im Ennepe-Ruhr-Kreis zu erhalten, rät Rehm den Bürgerinnen und Bürgern zudem, die Warnapp NINA auf ihren mobilen Geräten zu installieren und entsprechend einzustellen. Die APP ist ein wichtiger Weg um die Bevölkerung direkt und rund um die Uhr über regionale und lokale Warnungen zu informieren. Dafür können die Verantwortlichen auch Push-Nachrichten einsetzen, die dann direkt auf dem Startbildschirm der mobilen Geräte erscheinen. Einzige Voraussetzung sind entsprechende Einstellungen durch den Nutzer.

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