INDUSTRIENATUR BEI TAG UND NACHT ERLEBEN

Der Götterbaum ist einer der „Einwanderer“ auf der Henrichshütte. Foto: LWL / Ehses

Hattingen – Zu Entdeckungstouren im Mond- und im Sonnenschein lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Wochenende in sein Industriemuseum Henrichshütte Hattingen ein.

Angebote im LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen

„Nachts im Museum“ heißt es Samstag (25.8.). Von 20.30 bis 22 Uhr nehmen Birgit Ehses und Wolfgang von Aschen Besucher mit auf eine Tour zu Fledermaus, Falter, Kröte und Co. Im Schein von Kopf- und Taschenlampen geht es über Schotter und Gleise zu ungewöhnlichen Lebensräumen der Industriebrache. Duftende Nachtkerzen am Schlackeberg, kunstvolle Spinnennetze zwischen Eisenbahnwaggons oder ein Heuschreckenkonzert auf der Erzbrücke – Besucher erleben das Nachtleben auf der Henrichshütte und erfahren dabei Wissenswertes über Natur, Technik und Industriegeschichte an diesem ehemaligen Industriestandort. Die Teilnahme kostet 3 Euro plus Museumseintritt. Anmeldung unter Tel. 02324 9247-0.

Eine sommerliche Führung über den „Grünen Weg“ startet Sonntag (26.8.) um 10.30 Uhr. Seit der Stilllegung des Hüttenwerks hat sich auf dem Gelände eine artenreiche Industrienatur entwickelt. Auf den steinigen, trockenen Böden locken Wildkräuter wie Johanniskraut, Nachtkerze, Weidenröschen und Goldrute Schmetterlinge, Bienen und andere Insekten an. Erwachsene und Kinder können beim 90-minütigen Rundgang die Natur hautnah erleben und erfahren von Birgit Ehses Wissenswertes über den Wandel des ehemaligen Industriestandortes zu einem Rückzugsraum für Tiere und Pflanzen. Die Teilnahme kostet 2 Euro plus Eintritt.

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