GASAUSTRITT: FEUERWEHR VERHINDERTE SCHLIMMERES

Feuerwehreinsatz Gasaustritt: 29 Atemschutzgeräteträger waren an der Einsatzstelle. (Foto: Höffken)

Sprockhövel – Am heutigen Mittwoch ( 22. März 2023) wurde der Notrufleitstelle gegen 17:30 Uhr ein Gasaustritt aus einem Mehrfamilienhaus auf der Bergstraße in Niedersprockhövel gemeldet. Großalarm für Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei.

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Die Einsatzfahrzeuge kamen alarmmäßig  aus allen Himmelsrichtungen zur Bergstraße in Niedersprockhövel. Durch den angeordneten Bereitstellungsraum zahlreicher Fahrzeuge der Feuerwehr auf der Bochumer Straße wurde während des Einsatzes eine Fahrspur Richtung Hammertal gesperrt.  

Feuerwehreinsatz: Die Bochumer Straße war nur eingeschränkt zu befahren. (Foto: Höffken)

Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte auf der Bergstraße hatten die Bewohner das Mehrfamilienhaus bereits verlassen. Einsatzleiter André Winkelhardt ließ sofort einen Trupp unter schwerem Atemschutz in das Gebäude vordringen.

Gasaustritt: Für Feuerwehrmann Thorben Schleier (li.) war es sein erster Einsatz als Atemschutzgeräteträger. (Foto: Höffken)

Unmittelbar bei Betreten des Gebäudes lösten die Warngeräte der Einsatzkräfte schon aus. Die Explosimeter, auch Exmeter genannt, zeigten Vollanschlag durch das stark ausströmende Gas. In einer Wohnung dieses Hauses war das ausströmende Gas deutlich zu hören, so der Einsatzleiter zu ruhrkanalNEWS an der Einsatzstelle.

Die Polizei war mit zwei Streifenwagenbesatzungen an der Einsatzstelle mit Gasalarm (Foto: Höffken)

Die Gaszufuhr des gesamten Hauses wurde sofort abgesperrt. Weitere Trupps überprüften alle Wohnungen des Hauses, ob sich dort noch Personen befanden. Ein Löschangriff wurde durch weitere Kräfte aufgebaut, der gesamte Bereich um das Mehrfamilienhaus weiträumig abgesperrt.

Auch die Feuerwehrfrauen Christin Höhmann (li.) und Nina Kumpernass, zwei von 14 weiblichen Einsatzkräften der Feuerwehr Sprockhövel, waren an der Einsatzstelle tätig. (Foto: Höffken)

Das Haus wurde belüftet und der Bereitschaftsdienst des Energieversorgers zur Einsatzstelle alarmiert, der eine weitere Gasabschaltung vornahm. Die Rettungswagenbesatzung eines RTW aus Witten, die sich beim Eingang des Notrufes zufällig in Hattingen auf der Rückfahrt zu ihrer Wache befand, wurde dann zu dieser Einsatzstelle direkt entsandt, musste aber nicht tätig werden.

Feuerwehreinsatz Gasaustritt: Die Bewohner hatten das Mehrfamilienhaus verlassen und der Bereich war großräumig abgesperrt. (Foto: Höffken)

Ein explosionsgeschützter Lüfter kam dann später in dem Haus zum Einsatz.

Alarmiert wurden zu diesem Einsatz die ehrenamtlichen Frauen und Männer des Löschzuges Niedersprockhövel, des Löschzuges Haßlinghausen, des Löschzuges Gennebreck und der Löschgruppe Obersprockhövel mit dem Einsatzstichwort „TH2 GAS“. 62 Feuerwehrkräfte waren an der Einsatzstelle, davon 29 Atemschutzgeräteträger, ein großer Einsatz. Trotz der zahlreichen Kräfte an der Bergstraße war die Grundsicherung für das Stadtgebiet von Sprockhövel jederzeit gewährleistet.

Feuerwehreinsatz Gasaustritt: Das Zusammenspiel der Kräfte funktionierte reibungslos. (Foto: Höffken)

Nach der Belüftung des gesamten Hauses konnten die Bewohner in das Mehrfamilienhaus zurückkehren, konnten allerdings keine gasbetriebenen Geräte weiterhin benutzen.

Bei Einsatzende rückten die Kräfte wieder in ihre Feuerwehrhäuser ein und stellten die Einsatzbereitschaft wieder her. (Foto: Höffken)

Die Kräfte der Polizei übernahmen dann die Einsatzstelle und nahmen erste Untersuchungen vor, warum das Gas austrat.