Hattingen – Ein einsatzreicher Freitagnachmittag (3. Julio 2026) beschäftigte die Feuerwehr Hattingen gleich mit zwei Brandeinsätzen.
Den Auftakt machte um 17:09 Uhr die Meldung über zwei brennende Kanister an einem Gebäude im Ortsteil Bredenscheid. Alarmiert wurden die Kräfte der hauptamtlichen Wache sowie der Löschzug Oberbredenscheid. Bereits während der Anfahrt konkretisierte sich die Lage: Das Feuer hatte bereits auf das betroffene Gebäude – eine freistehende Gartenhütte – übergegriffen. Aufgrund der unmittelbaren Nähe zu Bäumen und Buschwerk bestand die Gefahr einer weiteren Brandausbreitung.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich das gemeldete Lagebild. Die Gartenhütte stand bereits in Vollbrand. Umgehend wurde ein umfangreicher Löschangriff mit zwei handgeführten C-Strahlrohren unter Atemschutz eingeleitet. Oberste Priorität hatte es, die Flammen schnell einzudämmen und ein Übergreifen auf die angrenzenden Bäume und Sträucher zu verhindern.
Im weiteren Einsatzverlauf kam ein dritter Atemschutztrupp zum Einsatz, um Nachlöscharbeiten durchzuführen und das Brandgut auseinanderzuziehen. Die Brandentwicklung wurde zusätzlich durch eine hohe Brandlast innerhalb der Gartenhütte begünstigt. Unter anderem befanden sich dort zwei Propangasflaschen, die bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr über ihre Sicherheitsventile abgeblasen hatten, sowie ein Elektrofahrrad.
Einsatzreicher Freitag für die Feuerwehr Hattingen (Fotos: Feuerwehr Hattingen)


Dank des schnellen und gezielten Löschangriffs konnte eine Ausbreitung des Feuers auf die umliegende Vegetation erfolgreich verhindert werden. Abschließend kontrollierten die Einsatzkräfte die Brandstelle mit einer Wärmebildkamera, bevor sie diese an die Eigentümer übergaben. Der Einsatz dauerte insgesamt etwas mehr als zwei Stunden.
Direkt Beendigung des Einsatzes in Bredenscheid wurde die Feuerwehr zu einer weiteren Rauchentwicklung auf einer Dachterrasse im Ortsteil Blankenstein alarmiert. Hier rückten die hauptamtliche Wache sowie der Löschzug Nord aus.
Vor Ort hatte der Eigentümer bereits erste Maßnahmen eingeleitet. Gebrannt hatte es in einem Aufbewahrungsschrank für die Technik eines sogenannten Balkonkraftwerks. Der Entstehungsbrand wurde durch die Einsatzkräfte vorsorglich mit einem D-Strahlrohr vollständig abgelöscht. Anschließend kontrollierte die Feuerwehr den betroffenen Bereich mit einer Wärmebildkamera.
Eine Ausbreitung des Feuers auf die angrenzende Wohnung konnte verhindert werden. Nach Abschluss aller Maßnahmen wurde auch diese Einsatzstelle an den Eigentümer übergeben.


























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