WOHNRAUMFÖRDERUNG: KREISVERWALTUNG MELDET REKORDERGEBNIS

Baustelle (Symbolbild: RuhrkanalNEWS)

Ennepetal-Ruhr-Kreis- Rekordergebnisse in allen Programmen der öffentlichen Wohnraumförderung meldet die Schwelmer Kreisverwaltung für das Jahr 2023. Insgesamt wurden mehr als 44,4 Millionen Euro vergeben, sie flossen in 312 Wohneinheiten. Unter den zwölf Kreisen und kreisfreien Städten im Regierungsbezirk Arnsberg lag mit 490 Wohneinheiten nur Bochum vor dem Ennepe-Ruhr-Kreis.

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„Der Hauptschwerpunkt der öffentlichen Wohnraumförderung des Landes liegt in der bedarfsgerechten Neuschaffung und Modernisierung von bezahlbarem Mietwohnraum“, erklärt Petra Kindt als zuständige Sachgebietsleiterin, Ziel und Ausrichtung des seit letztem Jahr geltenden Förderprogramms. Damit habe Nordrhein-Westfalen die Möglichkeiten auf finanzielle Hilfe deutlich verbessert. Dies auch als Reaktion auf die gestiegenen Grundstücks-, Bau- und Nebenkosten sowie das Plus bei den Zinsen am freien Kapitalmarkt.

Aus dem Programm gefördert wurden im Ennepe-Ruhr-Kreis im letzten Jahr der Bau von 118 Mietwohnungen (28,1 Millionen Euro), das Modernisieren von 164 Einheiten (11,2 Millionen Euro), der Kauf von 26 Eigenheimen (4,7 Millionen Euro) und das Modernisieren von 4 Eigenheimen (419.375 Euro). Premiere feierte dabei die Vergabe von Fördermitteln für Wohnraum für Studierende und Auszubildende.

Mit dem im letzten Jahr neu aufgelegten Wohnraumförderungsprogramm „Fördern, was Wohnungen schafft“ unterstützt das Land Nordrhein-Westfalen das Schaffen, Modernisieren, Erhalten und Erwerben von Wohnraum mit zinsgünstigen Darlehen sowie Tilgungsnachlässen. Bis 2027 stehen hierfür insgesamt 9 Milliarden Euro zur Verfügung.

Beantragt werden können die Fördermittel beispielsweise von Investoren, die Mietwohnungen schaffen und bereit sind, eine Mietbindung einzugehen sowie von Familien mit geringen Einkommen, die sich den Traum von den eigenen vier Wänden erfüllen möchten.

Neu bauen ist für das Fördern übrigens nicht Pflicht. Auch wer ältere Wohnhäuser kauft, die zwar bezugsbereit, aber sanierungsbedürftig sind oder Modernisierungen plant, hat Aussichten unterstützt zu werden.

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