SPD TRAUERT UM HUBERTUS KRAMER

Hubertus Kramer (Foto: SPD)

Ennepe-Ruhr-Kreis- Die SPD-Unterbezirke in Hagen und im Ennepe-Ruhr-Kreis nehmen Abschied von ihrem Landtagsabgeordneten Hubertus Kramer, der nach schwerer Krankheit in der Nacht von Sonntag auf Montag im Alter von 62 Jahren verstorben ist.

Bereits während seines Besuchs der gymnasialen Oberstufe, den er 1978 mit dem Abitur abschloss, war Hubertus Kramer als freier Mitarbeiter bei der Westfälischen Rundschau beschäftigt; nach einem Volontariat wurde er im Januar 1982 fester Redakteur der WR-Stadtredaktion Hagen. Im April 1989 wechselte Kramer in die Hagener Stadtverwaltung, wurde Pressereferent des Oberstadtdirektors und fungierte seit Juli 1997 als Leiter des Presse- und Informationssamtes der Stadt Hagen, von 1997 bis 1999 auch in Personalunion als Leiter des Büros des damaligen Oberbürgermeisters Dietmar Thieser.

Hubertus Kramer, der seit 1982 Mitglied der SPD war, übte in seiner Laufbahn mehrere Parteifunktionen aus. So war er beispielsweise von 2000 bis 2018 Vorsitzender der SPD in Gevelsberg sowie seit 2001 stellvertretender Vorsitzender und seit 2014 Vorsitzender der SPD im gesamten Ennepe-Ruhr-Kreis.

1994 wurde Hubertus Kramer in den Rat der Stadt Gevelsberg gewählt, dem er bis 2014 angehörte, zeitweise auch als Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion. Zuletzt – und das seit dem 8. Juni 2005 – war er Abgeordneter für Breckerfeld, Ennepetal, Gevelsberg und einen Teil Hagens im Landtag von Nordrhein-Westfalen – stets direkt gewählt. Dort widmete er sich inhaltlich im Rahmen seiner Ausschussarbeit überwiegend den Themen „Kommunalpolitik und Verwaltungsstrukturreform“ sowie „Bauen und Verkehr“.

„Die SPD im Ennepe-Ruhr-Kreis verliert mit Hubertus Kramer nicht nur ihren aktuellen Vorsitzenden, sondern einen äußerst engagierten Sozialdemokraten, der in seiner fast 40-jährigen Parteimitgliedschaft einen wesentlichen Teil der sozialdemokratischen Geschichte nicht nur in Gevelsberg, sondern im gesamten Ennepe-Ruhr-Kreis geprägt hat“, würdigen die beiden stellvertretenden Parteivorsitzenden der EN-SPD, Claudia Krebs und Nils Roschin, den Verstorbenen. Und sie fügen hinzu: „Hubertus Kramer war fast 17 Jahre lang im Landtag – als Abgeordneter zum Anfassen. Einer, der vor Ort immer präsent war, der den Menschen in seinem Wahlkreis zuhörte und dem es wichtig war, sich um deren Sorgen und Nöte zu kümmern.“

Der Hagener Parteivorsitzende und Bundestagsabgeordnete für Hagen und den EN-Südkreis, Timo Schisanowski, trauert um einen langjährigen, engen Weggefährten. „Hubertus Kramer habe ich seit meinem eigenen Parteieintritt vor über 20 Jahren kennen und wie viele anderen vor allem schätzen gelernt. Als echten Kümmerer für unsere Region, der stets gern nah vor Ort bei den Menschen war. Aufgrund seiner Funktionen im Presseamt der Stadt, als Büroleiter von Dietmar Thieser und nicht zuletzt als Landtagsabgeordneter für die Hagener Stadtbezirke Haspe und Eilpe/Dahl war er uns Hagenerinnen und Hagenern stets sehr verbunden. Mit ihm verlieren wir nicht bloß einen großen Politiker, sondern vielmehr auch einen echten Freund.“

„Wir sind in Gedanken bei seiner Frau Elke, seinem Sohn Demian, seiner Familie und seinen Freunden und wünschen ihnen in dieser Zeit des Verlusts jede erdenkliche Kraft“, so die drei Sozialdemokraten der SPD Ennepe-Ruhr und Hagen abschließend.

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