SONNENSTROM FÜR 8 STÄDTISCHE GEBÄUDE

Photovoltaikanlagen gibt es immer mehr. (Archiv-Foto: Höffken)

Sprockhövel – In der letzten Sitzung (05. September 2022) des Betriebsausschusses wurde unter anderem über die Ausstattung der städtischen Gebäude mit Photovoltaik-Anlagen berichtet.

ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Felix Braun ist neuer Leiter der Zentralen Gebäudebewirtschaftung (ZGS)

Zum ersten Mal war der neue Leiter der ZGS, Felix Braun, in der Sitzung anwesend. Er hatte seinen Dienst bei der Stadt Sprockhövel am 1.9.2022 angetreten und direkt an seinem zweiten Arbeitstag fand die gestrige Sitzung des Betriebsausschusses statt.

Vertreter der FDP und der Partei Bündnis 90/Grüne dankten dem stellv. Leiter der ZGS, Matthias Kleineberg, für die umfangreiche Aufstellung des Halbjahresberichtes 2022 der ZGS und für den Entwurf des Wirtschaftsplanes 2023, der jetzt zur Beratung in die Fraktionen gegeben wird.

Aufgrund der Vielzahl der noch von der ZGS umzusetzenden Maßnahmen regte Ratsherr Alexander Karsten (Bündnis90/Grüne) an, dem Betriebsausschuss eine Prioritätenliste vorzulegen, in welcher Reihenfolge noch offene Projekte angegangen werden sollen.

Matthias Kleineberg (ZGS) wies die Ausschuss-Teilnehmenden darauf hin, dass im Wirtschaftsplan 2023 der ZGS die Heizkosten schon großzügig kalkuliert wären, jedoch könne nicht mit Sicherheit gesagt werden, ob diese Kalkulation bei der derzeitigen Preisentwicklung ausreichen würde.

Photovoltaikanlagen auf städtischen Gebäuden

Der Klimaschutzmanagerin der Stadtverwaltung, Ioanna Schmidt-Ioannidou und dem früheren ZGS-Leiter Ralph Holtze war es gelungen, im November 2021 Genehmigungen für Fördergelder zu bekommen. Damit waren die eingereichten Anträge für Fördergelder, um städtische Bestandsgebäude mit Photovoltaik-Dachanlagen zu versehen, genehmigt worden.

Alle Photovoltaik-Dachanlagen werden mit Batteriespeichern ausgestattet. Maximal 20 Prozent des erzeugten Stromes darf in das öffentliche Netz eingespeist werden.  Die Zuwendung wird in der Art der Festbetragsfinanzierung als Zuschuss gewährt. Die Förderhöhe beträgt max. 90%.

Bei der gestrigen (05. September 2022) Ausschuss-Sitzung wurde darüber informiert, dass aufgrund der Förderfähigkeit die Zentrale Gebäudebewirtschaftung der Stadt Sprockhövel (ZGS) in Zusammenhang über AVU Service-plus eine Potentialanalyse in Auftrag gegeben hatte.

Für die ermittelten 10 Anlagen auf städtischen Gebäuden wurden bereits Förderanträge bei der Bezirksregierung in Arnsberg gestellt. Für die Anlagen sind folgende Fördermittel in Aussicht gestellt worden:

1.BarmerStraße 10           FWGH Gennebreck          31.500 €

2.Eickerstraße 21             TH Im Baumhof                31.500 €

3.Gedulderweg 80            Kita                                  31.500 €

4.Hauptstraße 8               Kita                                  31.500 €

5.Hauptstraße 6               Bürgerhaus                      31.500 €

6.Hiddinghauser Str.7       Bauhof                             58.500 €

7.Hobeuken 11                 GGS Hobeuken                31.500 €

8.Rathausplatz 4              Rathaus                           72.000 €

9.Rathausplatz 10             FWGH Haßlinghausen      112.500 €

10.Zum Sportplatz 10a      GGS Gennebreck             63.000 €

Insgesamt ergibt das eine Fördersumme von insgesamt 495.000 €, die die ZGS für die Errichtung der Photovoltaikanlagen auf städtischen Gebäuden einplanen kann.

Inzwischen wurden alle Gebäude, die für die Installation einer Photovoltaikanlage vorgesehen waren, statisch untersucht. Im Ergebnis können auf 8 der 10 angedachten Dächer kurzfristig Photovoltaikanlagen installiert werden. Darüber hinaus sollen in den Gebäuden jeweils ein Speicher und ein Wechselrichter installiert werden.

Eine Installation auf den Dächern der Eickerstraße 21 und der GGS Gennebreck ist kurzfristig nicht möglich, teilte die ZGS in der Vorlage mit.

Die Ausschuss-Teilnehmenden nahmen den Sachstandsbericht der ZGS zur Kenntnis und begrüßten, dass in absehbarer Zeit „Sonnenstrom“ den Energieverbrauch städtischer Gebäude aus dem öffentlichen Netz reduziert.

Erklärung: Wie funktioniert Photovoltaik?

Im Prinzip ganz einfach: Wenn Sonnenlicht auf die Solarzellen fällt, entsteht darin eine elektrische Spannung, die über Stromleitungen zum Solargenerator geleitet wird. Dieser wandelt die Energie in Gleichstrom um, der wiederum über den Wechselrichter direkt zu nutzbarem Wechselstrom wird.

Kommentar hinterlassen on "SONNENSTROM FÜR 8 STÄDTISCHE GEBÄUDE"

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

%d Bloggern gefällt das: