RUHR-MAKERTHON: GEWINNER AUSGEZEICHNET

Michael Vogelsang von der Volksbank Sprockhövel überreicht dem Gewinnerteam ein Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro (Foto: Veranstalter)

Ennepe-Ruhr-Kreis/Hattingen- 5 Teams, 5 Unternehmen, 5 Wochen: Beim ersten Ruhr-Makerthon haben junge Menschen aus Hochschulen und Start-ups innovative Ideen für Unternehmen aus der Region entwickelt. Das Gemeinschaftsprojekt der Wirtschaftsförderungsagentur Ennepe-Ruhr hat in der Hattinger Grauzone seinen Abschluss gefunden.

Alle Teams haben ihre Ideen einer Fachjury aus Experten für nachhaltige Entwicklung, Digitalisierung, Ingenieurwesen und Finanzen vorgestellt. Nach der Präsentation, dem sogenannten Pitch, wurden die drei besten Gruppen gekürt.

Der erste Platz ging an Andisheh Medikhani und Alexander Kaiser. Für die Firma diondo GmbH haben sie eine Lösung für den sinnvollen Umgang mit der Ressource Abwärme entwickelt. Ihr Vorschlag – die Abwärme für eine Hydrozelle zu nutzen, sie also in Strom umzuwandeln – hat nicht nur die Jury überzeugt. „Wir werden die Idee auf jeden Fall weiterverfolgen und unser Entwicklerteam darauf ansetzen“, so Geschäftsführer Martin Münker. Neben der fachlichen Anerkennung haben die Gewinner zudem ein Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro von der Volksbank Sprockhövel erhalten. 

Platz zwei und 500 Euro von der Volksbank Sprockhövel gingen an Melanie Schlütter, Tina Stöbener und Camila Luciana. Für die Volkswagen Infotainment GmbH haben sie eine Formel zur Quotierung flexibler Arbeitsplätze entwickelt. Gibt es weniger Arbeitsplätze als Mitarbeiter, senkt das Kosten und reduziert den CO2-Ausstoß.

Tina Petersen und Fabian Lisewski dürfen sich über den dritten Platz, Sachpreise und eine Wildcard des Projektes streamUp freuen. Anderthalb Jahre lang werden sie intensiv gefördert, erhalten Workshops und individuelle Coachings. Außerdem knüpfen sie Kontakte zu anderen Gründern sowie zu mittelständischen Unternehmen.

Für die wuddi GmbH haben die beiden ein Konzept für sogenannte Mobilitätshubs für Coworking Spaces entwickelt. Mobilitätshubs sind Orte, an denen verschiedene Verkehrsmittel zur Ausleihe zu Verfügung stehen. So sollen in Coworking Spaces künftig nicht nur die Arbeitsplätze geteilt werden, sondern auch Fahrräder und Elektroautos zur An- und Abreise.

„Die Teams wurden fünf Wochen lang individuell von Mentoren unterstützt und haben passgenaue Workshops zur kreativen Ideenentwicklung, Organisation und Finanzierung besucht. Die nun vorgestellten Ideen können sich sehen lassen: die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben nicht nur die Unternehmen, sondern auch den Klimaschutz und ihre eigene Karriere weitergebracht“, kommentiert Kathrin Peters von der EN-Agentur den ersten Ruhr-Makerthon.

Veranstalter und Unterstützer

Die Veranstaltung Ruhr-Makerthon – Innovation for future ist ein Gemeinschaftsprojekt der Initiative zeero der EN-Agentur, des Projekts streamUP des Centrums für Entrepreneurship & Transfer der TU Dortmund sowie der Hochschule Bochum. Die Preisgelder wurden von der Volksbank Sprockhövel gesponsert.

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