Sprockhövel – Nostalgie und Nachbarschaftsgespräche statt Alltagshektik: Bei den Omas gegen Rechts gab es am Samstag Kaffee, selbstgebackenen Kuchen – und viele gute Gespräche über Sprockhövel.
Das „gute Geschirr“, eine weiße Tischdecke und ein kleiner Blumenstrauß – so waren am Samstag die Tische an der Zwiebelturmkirche liebevoll gedeckt. Die Omas gegen Rechts hatten zu Kaffee & Klatsch über „unser buntes Sprockhövel“ eingeladen, und zwischen 12 und 16 Uhr nutzten zahlreiche Sprockhövelerinnen und Sprockhöveler die Gelegenheit, bei einem Tässchen Kaffee und selbstgebackenem Kuchen „von der Oma“ ins Gespräch zu kommen.
Geredet wurde über Gott und die Welt, aber ebenso über ernste politische Themen – ganz im Sinne der Veranstalterinnen, die mit ihrer Aktion einen zwanglosen Austausch auf Augenhöhe schaffen wollten. Die Veranstaltung war durchgehend gut besucht und zeigte damit deutlich: Sprockhövel braucht solche Zusammenkünfte, bei denen Vielfalt und Demokratie nicht nur diskutiert, sondern bei Kaffee und Kuchen ganz selbstverständlich gelebt werden.
Zwischen Tischgesprächen und Kuchengabeln entstand so an einem Samstagnachmittag genau das, was viele im Alltag vermissen: ein echter, unaufgeregter Austausch zwischen Nachbarinnen und Nachbarn – bei dem am Ende jede und jeder ein Stück Zuversicht mit nach Hause nehmen konnte.


























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