„Grill & Chill“ – Ferienabschluss mit Rollkultur

"Grill & Chill" am Leinpfad (Foto: RuhrkanalNEWS)
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Hattingen- Wurst vom eigenen Grill, Tricks für die Großen und ein Kids-Contest mit dicken Preisen: Beim „Grill & Chill“ im Skatepark Hattingen ließ der Verein Rollkultur Hattingen e.V. die Sommerferien ausklingen. RuhrkanalNEWS war vor Ort und hat mit dem ersten Vorstandsvorsitzenden Andreas Wolff gesprochen.

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Am Leinpfad, direkt am Skatepark, trafen sich an diesem Sonntag (30. August 2026) rund 40 bis 50 Kinder, Jugendliche und Eltern zum gemeinsamen Grillen und Rollen. Was es mit dem Format auf sich hat, erklärt Andreas Wolff, der den Verein als erster Vorstandsvorsitzender leitet: „Das Ganze nennt sich Chill & Grill – das haben wir früher, vor Corona, öfter gemacht. Wir haben uns alle hier im Park getroffen und einfach angegrillt.“ Ein festes Catering gibt es dabei nicht, stattdessen bringt jeder sein Grillgut selbst mit. „Jeder hat sich sein Fleisch quasi selbst mitgebracht, wir haben es dann aufgelegt. Es gab auch vegetarische Würstchen, und jeder konnte sich grillen, worauf er Lust hatte“, so Wolff. Wer die Kosten trägt, ist damit schnell geklärt: „Jeder bringt sich seine Wurst selbst mit. Das ist im Grunde eine Bring-your-own-Wurst-Party. Der Vorteil: Wir müssen gar nicht abschätzen, wie viele Leute kommen – wir können einfach drauflos grillen.“

Kids-Contest mit Unterstützung von Sponsoren

Neu in diesem Jahr ist ein kleiner Wettbewerb, für den sich der Verein Unterstützung ins Boot geholt hat. „Wir haben uns gedacht, wir machen dieses Jahr noch einen kleinen Contest dazu – zunächst einen Kids-Contest“, erzählt Wolff. „Dafür haben wir ein bisschen Merchandise und Spielzeug von der HWG bekommen, außerdem ein paar Fingerboards von Plan B Funsport. Dazu kommt noch etwas aus unseren eigenen Vereinsbeständen als Preise für die Kinder.“ Insgesamt rechnet Wolff mit rund 40 bis 50 Gästen inklusive Eltern, die allerdings meist erst gegen 16 Uhr dazustoßen. Für die älteren Teilnehmer hat sich der Verein dann noch etwas Besonderes ausgedacht: „Ab 16 Uhr machen wir noch ein paar kleine Challenges für die Älteren. Da geht es darum, wer den besten Trick zeigt – einer macht einen Trick vor, die anderen müssen ihn nachmachen. Wer es nicht schafft, ist raus, und so geht es immer weiter.

Spontanes Fest statt festes Konzept

Für Rollkultur Hattingen ist „Grill & Chill“ zugleich der Abschluss der wöchentlichen Ferienkurse. „Wir hatten jetzt jeden Sonntag einen Kurs, und das ist quasi das letzte Ferienwochenende. Da dachten wir uns: Komm, wir machen noch einmal einen richtigen Abschluss draus“, sagt Wolff. Ein durchgeplantes Konzept gab es dafür allerdings nicht. „Ehrlich gesagt hatten wir, als wir Anfang des Jahres den Termin festgelegt haben, noch gar kein Konzept, was wir machen wollen. Aber ich glaube, so ein festes Konzept braucht man in dieser Szene auch gar nicht – wir sind gut im Improvisieren. Brett mitnehmen und loslegen, das reicht meistens schon.“

Bei den Teilnehmenden ist für jede Altersgruppe etwas dabei. „Wir haben hier die ganz Kleinen, die im Kurs mitgemacht haben – die Altersspanne liegt so zwischen 6 und maximal 14 Jahren. Dann haben wir noch ein paar waschechte Jugendliche zwischen 14 und 18. Und dazu kommen unsere älteren Mitglieder. Wenn dann ab 16 Uhr die Eltern und die noch Älteren dazustoßen, geht es erst richtig los“, beschreibt Wolff die Mischung.

Rund 60 Mitglieder im Verein

Wie groß Rollkultur Hattingen mittlerweile geworden ist, macht eine weitere Zahl deutlich: „Wir haben ungefähr 60 Mitglieder. Und die lassen sich für solche Aktionen auch gut mobilisieren, die kommen dann meistens.“ Nicht jede Veranstaltung spricht dabei alle gleich an, wie Wolff einräumt: „Es gibt natürlich auch Veranstaltungen, auf die nicht so viele Lust haben, oder solche Einstiegsangebote, die eher Leute von außerhalb ansprechen – erfahrene Skater, die schon lange fahren, kommen dann eher nicht zu einem Ferienspaß-Angebot.“ Bei den großen Terminen des Vereins gilt daher ein einfaches Prinzip: „Wir achten immer darauf, dass wir alles unter einen Hut bekommen: etwas Kindgerechtes anbieten, aber auch für die Cracks, die schon jahrelang auf dem Board stehen, etwas dabei haben.“

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