OFFENBAR KEINE ÜBERSTERBLICHKEIT IM ERSTEN HALBJAHR

IT.NRW erfasst offizielle Daten für Nordrhein-Westfalen (Screenshot: RuhrkanalNEWS)

Nordrhein-Westfalen- Nach vorläufigen Ergebnissen starben in Nordrhein-Westfalen im Juni 2020 etwa 15 500 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand unplausibilisierter Daten mitteilt, war die Zahl der Gestorbenen damit niedriger als im Juni 2019 (damals: 16 186); auch im Mai 2020 hatte in NRW die Zahl der vorläufigen Sterbefallzahlen bereits unter dem entsprechenden Vorjahresergebnis gelegen.

Im ersten Halbjahr 2020 wurden ca. 105 000 Sterbefälle in NRW registriert, das entspricht in etwa dem Wert des Vorjahreszeitraums (2019: 105 384). Einem üblichen saisonalen Verlauf folgend, sank die Zahl der Sterbefälle auch im Jahr 2020 von Mai auf Juni weiter ab: Im Juni 2020 starben knapp fünf Prozent weniger Menschen als im Mai 2020 (ca. 16 300 Todesfälle). Im langjährigen Vergleich sind für die Entwicklung der Sterbefallzahlen im Juni 2020 keine Auffälligkeiten zu beobachten; die Anzahl der Sterbefälle im Juni 2020 liegt auf dem Niveau des Durchschnitts der Jahre von 2015 bis 2019 (15 529).

Das Statistische Landesamt veröffentlicht die vorliegenden Ergebnisse, um Aussagen zum aktuellen Sterbegeschehen zu ermöglichen. Die Daten sind teilweise noch nicht abschließend geprüft und die Sterbefallzahlen können sich durch Nachmeldungen der Standesämter noch erhöhen. Die Auswertung umfasst lediglich Todesfälle von Personen, die innerhalb des Landes verstarben und dort auch gemeldet waren.

Hier sind die Sterbezahlen für NRW nach Kreisen aufgeschlüsselt.

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