Ennepe-Ruhr-Kreis – Mit den ersten warmen Tagen zieht es viele Menschen wieder ins Freie. Doch das Gesundheitsamt des Ennepe-Ruhr-Kreises warnt: Gerade im Frühjahr wird die Stärke der UV-Strahlung häufig unterschätzt – mit möglichen Folgen für Haut und Augen.
UV-Strahlen sind unsichtbar, aber energiereich. Während ein Teil von der Ozonschicht abgehalten wird, erreichen UVA- und UVB-Strahlen die Erdoberfläche und können sowohl kurzfristige Schäden wie Sonnenbrand oder Augenreizungen als auch langfristige Folgen wie vorzeitige Hautalterung, Augenlinsentrübung oder im schlimmsten Fall Hautkrebs verursachen.
Besonders gefährdet sind Kinder. Ihre Haut reagiert empfindlicher auf UV-Strahlung als die Haut von Erwachsenen und muss daher besonders gut vor der Sonne geschützt werden. Sonnenbrände in jungen Jahren erhöhen das Risiko für den schwarzen Hautkrebs um das zwei- bis dreifache.
Hinzu kommt: Durch Veränderungen der Ozonschicht und den Klimawandel kann es bereits im Frühjahr zu unerwartet hoher UV-Belastung kommen. Zudem ist die Winterhaut noch nicht an die Sonne gewöhnt, sodass zunächst nur kurze Aufenthalte in der vollen Sonne ratsam sind, die keine Hautrötungen verursachen.
Das Gesundheitsamt empfiehlt daher drei einfache Grundregeln für den Schutz: Vermeiden, Bekleiden, Eincremen. Starke Sonne, wie zum Beispiel in der Mittagszeit, gilt es zu vermeiden. Kleidung und Kopfbedeckung schützen die Haut, eine Sonnenbrille schützt die Augen. Hierbei sollte auf den Hinweis zum absoluten UV-Schutz (UV400) geachtet werden.
Der wichtigste Schutz gegen UV-Strahlen ist allerdings eine gute Sonnencreme. Sie schützt vor den schädlichen Auswirkungen von UVA- und UVB-Strahlung und hilft, Sonnenbrand und langfristige Hautschäden zu vermeiden. Die Sonnencreme sollte einen ausreichenden Lichtschutzfaktor (LSF) von mindestens 30 haben, im Urlaub oder bei sportlichen Aktivitäten im Freien sogar einen LSF von 50+ betragen.
Wichtiger Hinweis:
Sonnencreme sollte großzügig aufgetragen und alle Hautstellen – auch Ohren, Nacken und Hände – geschützt werden. Als Anhaltspunkt für die richtige Menge gilt bei Erwachsenen 4 gehäufte Esslöffel für den gesamten Körper. Nach dem Schwimmen oder Schwitzen rechtzeitig nachcremen.
Für Babys und Kinder gilt: Babys gehören nicht in die pralle Sonne. Kinder sollten direkte Sonne besonders zwischen 11 und 15 Uhr meiden. Zudem sollten sie konsequent einen hohen Sonnenschutz (LSF 50+) auftragen und zusätzlich mit einer Sonnenbrille und einem Hut ausgestattet werden, um ihre Augen und ihren Kopf zu schützen.
Um sich entsprechend vor der UV-Strahlung schützen zu können, gibt es als Orientierungswert den sogenannten UV- Index. Er zeigt an, wie hoch das Risiko für gesundheitliche Schäden an Haut und Augen durch Sonneneinstrahlung ist und welche Schutzmaßnahmen sinnvoll sind. Tagesaktuelle UV-Index-Werte werden in Deutschland unter anderem vom Deutscher Wetterdienst (DWD) sowie vom Bundesamt für Strahlenschutz veröffentlicht. Bürgerinnen und Bürger können diese Informationen über entsprechende Internetseiten, Wetter-Apps oder Wetterberichte abrufen.




























Man meint immer, wenn man das liest, Sonnenlicht und -strahlen wären ausschließlich schädlich.
Dabei sind sie sehr wichtig zur Bildung von Vitamin D im Körper.
Nach dem langen, furchtbaren Winter sind bei vielen Menschen die Speicher für Vitamin D
geleert.
Also bitte geht in die Sonne und nehmt nicht immer Schutzfaktor 50 bei Sonnencremes.
Sonst bleibt euer Vitamin D-Mangel erhalten.
Wir sollten alle das schöne Wetter und die Sonne genießen und uns nicht vermiesen lassen
von Gesundheitsaposteln, die überall nur Probleme sehen.
In meiner Kindheit wurden wir kaum eingecremt und leben alle noch, ohne Hautkrebs.
[Die Menschen, die an Hautkrebs verstorben sind, können hier nicht mehr widersprechen. (FS)]
Regina,
den Personen, die seit der Kindheit keine Sonnencreme benutzt haben, sieht man es auch aus 100m Entfernung an…
Und ab 50 geht es dann alle paar Monate zum Hautarzt, um den Krebs rauszuschneiden.
Wer bis dahin Glück hatte, sieht dann trotzdem 20-30 Jahre älter aus.