KATH. KLINIKUM STÄRKT ST. ELISABETH-HOSPITAL IN DER CHIRURGIE

Leitenden Arztes Bernd Bolik mit Diodenlaser. (Foto: Katholisches Klinikum Bochum)

Bochum/Hattingen- Das St. Elisabeth-Hospital im Herzen der Bochumer Innenstadt hat Verstärkung bekommen. Unter dem Dach der Universitätsklinik für Allgemeinchirurgie (Direktor Prof. Waldemar Uhl) ist in Bochums traditionsreichstem Krankenhaus, das auf eine Geschichte von mittlerweile fast 175 Jahren zurückblickt, das Koloproktologie-Zentrum des Katholischen Klinikums angesiedelt worden. Darüber hinaus werden weitere allgemeinchirurgische Behandlungen durchgeführt. Leitender Arzt ist Bernd Bolik. Die Basisnotfallversorgung im St. Elisabeth-Hospital bleibt erhalten. Somit ist eine notärztliche Behandlung der Patienten im Zentrum Bochums weiter gewährleistet.

Wo immer notwendig, erfolgt die bauchmedizinische Behandlung interdisziplinär in Zusammenarbeit mit der Inneren Medizin und der Gynäkologie. Mit diesem Konzept sollen Patienten mit akuten Bauchbeschwerden eine kompetente interdisziplinäre Anlaufstelle erhalten. Darüber hinaus ist der Aufbau eines Beckenbodenzentrums in Zusammenarbeit mit der Gynäkologie geplant.

Katholisches Klinikum stärkt St. Elisabeth-Hospital durch Spezialisierung in der Chirurgie

  •   Koloproktologie-Zentrum hat seine Arbeit aufgenommen
  •   Moderne Ausstattung mit Diodenlaser und 3D-Ultraschall
  •   Behandlung in der Bauchmedizin erfolgt interdisziplinär

„Das St. Elisabeth-Hospital bietet beste Voraussetzungen für die Umsetzung dieses neuen Konzeptes und eine qualitativ hochwertige Versorgung. Die Proktologie ist dabei ein wichtiger Teil der Chirurgie. Das Zentrum von Herrn Bolik genießt durch den Einsatz von minimal-invasiven Methoden schon jetzt einen überregionalen Ruf“, betont Prof. Uhl.
Die Nachfrage der Patienten ist sehr groß. Das Team umfasst inzwischen drei Fachärzte. Im Mai kommt eine weitere Assistenzärztin hinzu. Im Mittelpunkt des Leistungsspektrums steht die Behandlung von Hämorrhoiden, Analfisteln und Steißbeinfisteln sowie die Korrektur von Beckenboden- und Enddarmvorwölbungen. „Eingesetzt werden dafür in der Diagnostik ein neues 3D-Ultraschallgerät und in der Therapie ein hochmoderner Diodenlaser, der sehr schonend arbeitet und häufig eine größere Operation überflüssig macht“, sagt Bernd Bolik. 

Insbesondere Hämorrhoiden sind eine Massenerkrankung. 70 Prozent aller Deutschen haben irgendwann in ihrem Leben in unterschiedlichem Schweregrad damit zu tun. Aktuell erkrankt sind mehr als drei Millionen Menschen. Dies entspricht rund vier Prozent der Bevölkerung. In den meisten Fällen ist die Behandlung mit dem Diodenlaser wenig schmerzhaft. Die Patienten sind nach wenigen Tagen wieder mobil. 

„Das St. Elisabeth-Hospital hat mit dem Koloproktologie-Zentrum eine bedeutende Spezialisierung erhalten. Dies ist ein Weg, den wir schon in anderen Häusern unseres Verbunds gegangen sind und auch künftig gehen werden“, betont Prof. Christoph Hanefeld, Medizinischer Geschäftsführer des Katholischen Klinikums Bochum (KKB). 

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