WENN MENSCHEN WÄHREND CORONA IM KRANKENHAUS STERBEN

Bertold Bittger ist Seelsorger an der katholischen Klinik St. Josef in Bochum (Foto: RuhrkanalNEWS)

Bochum- Bertold Bittger ist Seelsorger an der Katholischen Klinik St. Josef in Bochum. Er schildert Gesundheitsminister Jens Spahn die Auswirkungen der Besuchsbeschränkungen während des Corona-Lockdowns im Frühjahr 2020. Vor allem für Menschen deren Angehörige in dieser Zeit in der Klinik sterben ist die Situation doppelt belastend. Zum einen, weil sie einen geliebten Menschen verlieren und zum anderen, weil sie keine Chance haben sich richtig zu verabschieden. Aber auch die Pflegekräfte sind durch die Situation belastet. Sie erleben wie sie plötzlich die Rolle übernehmen müssen, die eigentlich Verwandte oder Freunde haben. Und wie schwer es ist, diese Rolle in den letzten Stunden eines Menschen vor seinem Tod auszufüllen.

Diese Schilderungen berühren Gesundheitsminister Jens Spahn ebenso wie die anwesenden Journalisten. Beeindruckt sind die anwesenden Gäste auch über die Lösung die die Seelsorger, gemeinsam mit den Pflegemitarbeitern, entwickelt haben um den Hinterbliebenen trotz des Besuchsverbots so etwas wie Abschied zu ermöglichen. Nach dem offiziellen Termin haben wir noch mal mit Bertold Bittger sprechen können.

Seelsorger Bertold Bittger im RuhrkanalNEWS-Gespräch

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