HEIKO KOCH WIRD NEUES GESICHT DER PARTNERSCHAFT FÜR DEMOKRATIE

Frank Staacken und Martina Przygodda, Sprechende der Partnerschaft für Demokratie Hattingen, Heiko Koch von der Partnerschaft für Demokratie, Olaf Jacksteit von der Koordinierungsstelle für Integration und Flüchtlingsangelegenheiten, Bürgermeister Dirk Glaser und die Erste Beigeordnete Christine Freynik (Foto: Stadt Hattingen)

Hattingen- Demokratie fördern, Vielfalt gestalten und Extremismus vorbeugen: Dafür steht die Koordinierungs- und Fachstelle „Partnerschaft für Demokratie“ (PfD) des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ in Hattingen ein. Gedenkveranstaltungen mit der Hattinger Bürgerschaft und Schülerinnen und Schülern zur Deportation Hattinger Jüdinnen und Juden im April diesen Jahres, die traditionelle Gedenk- und Aktionswoche für Toleranz und Demokratie gegen das Vergessen rund um den 9. November oder öffentlichkeitswirksame Aktionen zu den Wahlen gegen Vorurteile und Alltagsrassismus: Die Bandbreite, Bürgerinnen und Bürger für ein gemeinsames Miteinander zu sensibilisieren und zum Mitmachen zu animieren ist groß und wird in Hattingen seit vielen Jahren groß geschrieben. Heiko Koch möchte ab sofort einen wichtigen Beitrag dazu leisten, denn er ist das neue Gesicht für der PfD in Hattingen. 

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Netzwerken und Bildungsarbeit vorantreiben

„Mir ist es besonders wichtig, dass sich die Menschen in einer Demokratie frei fühlen können und sich nicht drangsaliert fühlen müssen. Dafür möchte ich hier in Hattingen einstehen und meinen Beitrag für eine lebendige und partnerschaftliche Atmosphäre beitragen. Hier passiert zum Glück schon sehr viel auf dem Gebiet, daran möchte ich anknüpfen“, sagt der 59-Jährige, der unter anderem Soziale Arbeit studiert hat und langjährige Erfahrungen in der Bildungsarbeit im Bereich Rechtsextremismus sammeln konnte. Auch Bürgermeister Dirk Glaser freut sich auf die zukünftige Zusammenarbeit. „Mich macht es sehr stolz, dass in Hattingen bereits so ein ausgeprägtes Demokratie-Verständnis vorhanden ist und die zahlreichen Organisationen und Initiativen in unserer Stadt Hand in Hand zusammen arbeiten. Da müssen wir als Stadtgesellschaft dran bleiben, denn wir erleben zunehmend, dass Demokratie kein Selbstläufer ist und uns alle fordert.“ 

Heiko Koch von der Partnerschaft für Demokratie (Foto: Stadt Hattingen)

Innerhalb der Stadtverwaltung wird Heiko Koch eng mit der Koordinierungsstelle für Integration und Flüchtlingsangelegenheiten zusammenarbeiten. Gemeinsam mit Olaf Jacksteit wird er beispielsweise die nächste Demokratiekonferenz am 11. November vorbereiten und durchführen. Auch für die Gedenk- und Aktionswoche im November sind schon einige Programmpunkte in der Umsetzung. „Heiko Koch wird in erster Linie vor allem Koordinierungsaufgaben übernehmen, sprich Ansprechpartner und Berater für Vereine, Organisatoren, Schulen aber auch engagierte Bürgerinnen und Bürger sein, die demokratiefördernde Projekte in unserer Stadt umsetzen möchten und Hilfestellung benötigen“, betont Olaf Jacksteit. Heiko Koch ist ab sofort im Holschentor, Talstraße 8, anzutreffen. Interessierte sollten vorab einen Termin per Mail oder 0175 4434 734 vereinbaren. Weitere Informationen zur Partnerschaft für Demokratie gibt es auf der PfD-Homepage.

Hattingen gehört seit Mai 2017 zu den Kommunen, die über das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert werden.
Im Programmbereich „Partnerschaften für Demokratie“ werden Kommunen bezuschusst, um Handlungskonzepte für Vielfalt und Demokratie lokal anzulegen. Ziel ist es, zu einer partnerschaftlichen, lebendigen und lebenswerten Atmosphäre in Hattingen beizutragen und den Zusammenhalt der Stadtgemeinschaft zu stärken.

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