ENNEPETALER SAMMELN IDEEN FÜR DAS PROJEKT „GesundEN“

Auftaktveranstaltung zu „GesundEN“ in Ennepetal (Foto: UvK / Ennepe-Ruhr-Kreis)

Ennepetal- Wie könnte die Gesundheit möglichst vieler Ennepetaler verbessert, wie ihre Lebensqualität gesteigert werden? Bei der Auftaktveranstaltung des kreisweiten Projekts „GesundEN“ im Haus Ennepetal haben zahlreiche Bürgerinnen und Bürger großes Interesse an dieser Frage gezeigt und den Austausch miteinander gesucht.

Im Fokus des Projekts zur Gesundheitsförderung sollen in Ennepetal Kinder, Familien und Senioren stehen, waren sich die Teilnehmer einig. Erste Ideen dazu wurden in einer Diskussion gesammelt. „Das Ziel sind konkrete Maßnahmen für verschiedene Bürgergruppen vor Ort“, erklärt Franziska Wellmann-Peters, GesundEN-Koordinatorin beim Ennepe-Ruhr-Kreis.

Dazu werden die Ergebnisse der Veranstaltung nun strukturiert und aufbereitet. Sie sollen Grundlage für den „Runden Tisch Gesundheit“ sein, der im Rahmen des Projekts in Ennepetal initiiert wird. Dort werden die Ideen der Bürgerinnen und Bürger dann zu förderfähigen Maßnahmen weiterentwickelt. „Das Projekt ist ein wichtiger und wertvoller Baustein für Gesundheitsförderung und Prävention in unserer Stadt“, ist Bürgermeisterin Imke Heymann überzeugt.

In die Arbeit des Runden Tischs werden auch Ergebnisse aus der Auswertung von Fragebögen einfließen, welche die Teilnehmer bei der Auftaktveranstaltung ausgefüllt haben. Abgefragt wurde unter anderem, in welchen Bereichen besonderer Handlungsbedarf gesehen und welche Art von Gesundheitsangeboten bislang vermisst wird.

Das Bürgerprojekt des Kreises „GesundEN“

Mit GesundEN sollen im Ennepe-Ruhr-Kreis neue Wege der Gesundheitsförderung und Prävention erprobt werden. In allen neun Städten sind die Bürger eingeladen, Projekte zu entwickeln, die zu ihren Stadtteilen passen. Gleichzeitig werden sie eingebunden, um ein kreisweites Präventionskonzept zu erarbeiten. Das Projekt wird vom Landeszentrum für Gesundheit NRW mit 220 000 Euro gefördert. Wer Fragen rund um GesundEN hat, wendet sich an Projektkoordinatorin Franziska Wellmann-Peters: Telefon 02336 932676 oder per E-Mail.

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