EMOTIONEN BEI BAUMFÄLLUNG IN WELPER

Baumfällung an der Horst Schule (Foto: RuhrkanalNEWS)

Hattingen- Nachdem am vergangenen Freitag, Fotos vom „bewachten Bauzaun“ zu machen, vom Ordnungsamt Hattingen untersagt wurde, hat sich RuhrkanalNEWS heute mit Anja Klan von der Bürgerinitiative „Rettet die Bäume“ an der Horstschule getroffen.

Anja Klan von der Initiative „Rettet die Bäume“ im Gespräch mit RuhrkanalNEWS

Nach den Worten des Bürgermeisters Dirk Glaser zur Baumfällaktion: „der Drops ist gelutscht“ (O-Ton), fühlt sich die Initiative von der Stadt nicht ernst genommen. Mit bewegenden Worten bedauert Anja Klan gegenüber RuhrkanalNEWS dass nach 27 Wochen der Kampf um die Bäume nun verloren sei. „Trotz Gegenvorschläge und vorgelegten Zeichnungen eines Architekten gab es kein Einlenken der Stadt“ so Klan.

Mit Tränen in den Augen beobachtet man die Arbeiten am Bauzaun und hofft, dass es bei den versprochenen 7 bis 8 Bäumen bleibt, die gefällt werden müssen.

Mit schwerem Gerät gegen 100 Jahre alte Bäume (Foto: RuhrkanalNEWS)

1 Kommentar zu "EMOTIONEN BEI BAUMFÄLLUNG IN WELPER"

  1. Ernst MATL | 11. Oktober 2021 um 18:26 |

    Diese Bäume ohne Not zu fällen, gibt ein negatives Signal an die Bürger. Weil Bäume so wichtig sind, sollen Bürger Baum-Patenschaften übernehmen und im Sommer die Straßenbäume gießen. Alles richtig und gut.
    Frage: Warum sollen die Bürger dieses machen, wenn die Stadt und die Politik, die Vorbild sein sollten, in vielen Bereichen mit solchen Handlungsweisen voran geht.
    Diese Bäume und der Schulhof haben ein „Alleinstellungsmerkmal“ , sie sollten als Beispiel dienen. Andere Schulen in Hattingen würden sich solch einen Schulhof wünschen. Es ist unverständlich, dass auch die Schulleitung sich solch ein Kleinod als Schulhof nehmen lässt.
    Die Schüler können ja ersatzweise beim Penny-Markt Pause machen.
    Es ist unverständlich, dass die Parteien nicht alle Anstrengungen unternommen haben, um Alternativen zu kämpfen.
    Die beiden Plätze hinter den beiden Seitenriegeln der Schule bieten genug Platz für An-/Neubauten. Es wird immer alles gesucht warum etwas nicht geht und nicht nach Lösungen, wie es geht.

    Mit freundlichen Grüßen
    Ernst Matl

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