Hattingen – Sonntag, 9. August 2026 und die Sonne brennt vom Himmel. Bereits in den frühen Morgenstunden strömten zahlreiche Besucherinnen und Besucher auf das Gelände, um Teil des traditionsreichen Events zu werden. Polizei und Ordnungsamt sind vor Ort, die Lage bleibt durchweg ruhig – die Stimmung hingegen ist ausgelassen und durchweg positiv.
Rund um das Museumsgelände und in der gesamten Stadt prägen Harley-Fahrerinnen und -Fahrer mit ihren Maschinen das Bild. Geparkt wird, wo sich noch eine freie Fläche findet, das Gelände ist bis auf den letzten Platz gefüllt. Zwischen glänzendem Chrom, kraftvollen Motoren und aufwendig gestalteten Bikes zeigt sich die Vielfalt der Szene.
Fotostrecke: Arthur Konieczny / RuhrkanalNEWS
Auch das Rahmenprogramm überzeugt: Zahlreiche Händler präsentieren ihre Angebote, während auf der Bühne für beste Unterhaltung gesorgt wird. Die Kombination aus Show, Sound und Szene zieht die Besucher in ihren Bann.
Das Treffen ist einmal mehr ein Treffpunkt für die Motorrad-Community – ein Ort, an dem sich Gleichgesinnte begegnen. Wilde Typen, beeindruckende Maschinen, stilvolle Auftritte und der unverkennbare Klang der Motoren schaffen eine Atmosphäre, die ihresgleichen sucht und die Henrichshütte zum brodelnden Mittelpunkt der Szene macht.


























Für die einen ein besonderes Erlebnis, für viele Anwohnerinnen und Anwohner jedoch vor allem eine erhebliche Lärmbelastung.
Natürlich soll ein Motorradtreffen stattfinden dürfen. Was mich allerdings stört, ist der Eindruck, dass bei solchen Veranstaltungen die Lautstärke geradezu zum Teil der „Show“ gehört. Tiefer Motorenklang mag für Motorradfans zum Erlebnis dazugehören, für unbeteiligte Anwohner ist er schlicht Lärm.
Dabei stellt sich auch die Frage, ob tatsächlich alle Motorräder die gesetzlichen Geräuschvorschriften einhalten.
Umweltverschmutzung durch Lärm und der Bürger muss das den ganzen Tag ertragen.
Es kann durchaus möglich sein, dass manche Maschine etwas lauter als die Norm ist.
Auch ist der Wunsch von Anwohnern nach Ruhe nicht von der Hand zu weisen.
Aber einmal im Jahr ein solches Treffen lässt sich wohl verkraften.
Eine reine „Schlafstadt“ in spießiger Beschaulichkeit hat auch nicht nur gute Seiten.
Ich kann den Vorschreibern nur zustimmen: über viele Stunden Motorradlärm, ab 8Uhr30! Wir wohnen einen Kilometer entfert der Hütte in Welper; an der Ampelkreuzung Büchsenschütz/Hunsebeck wurde nochmal richtig aufgedreht nach den Rotphasen. Im Garten sitzen war nicht möglich, selbst bei geöffnetem Fenster war es eine enorme Lärmbelästigung. In der heutigen Zeit ist so eine Veranstaltung aus Lärm- und Umweltverschmutzungsgründen
ein ’no go‘!! Es sind wesentlich mehr als ‚manche Maschinen etwas lauter als die Norm‘.
Hattingen ist auch ohne dieses Event keine Schlafstadt.
Also,ich wohne direkt in einer der Einflugschmeißen,an der Ruhrbrücke und ja,es ist unheimlich.ch laut wenn da 25 Maschinen gleichzeitig starten…aber einmal im Jahr finde ich es nicht schlimm. Was sollen Anwohner der Cranger Kirmes denn sagen. Leben und leben lassen
Ein mal im Jahr.
In der Altstadt findet am Freitag wieder der „nette Feierabend“ statt bei dem ein Hobby-DJ den ganzen Nachmittag primitive BumBum-Musik laufen lässt dass einem die Möbel in der Wohnung vibrieren.
„Nett“ ist das Ganze für die Besucher vielleicht, aber keinesfalls für die Anwohner.
Passt auch ehrlich gesagt nicht ansatzweise zur beschaulichen Fachwerk-Idylle.