CORONA: ZAHL DER VERSTORBENEN STEIGT AUF 16

Die AHA-Regeln wurden erweitert (Grafik: Bundesregierung)

Ennepe-Ruhr-Kreis- Im Ennepe-Ruhr-Kreis gibt es 989 bestätigte Corona-Fälle (Stand: Sonntag, 11. Oktober, 9 Uhr), von diesen gelten 830 als genesen. Die Zahl der Infektionen ist damit innerhalb der letzten 24 Stunden um 13 gestiegen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen, liegt im Kreisgebiet bei 23,41 (Vortag 21,56).

In den Krankenhäusern im Kreisgebiet sind derzeit 1 Patienten mit Corona-Infektion in stationärer Behandlung. Der Patient wird intensivmedizinisch betreut und beatmet.

Die aktuell 143 Erkrankten wohnen in Ennepetal (13), Gevelsberg (11), Hattingen (37), Herdecke (9), Schwelm (5), Sprockhövel (5), Wetter (16) und Witten (47). In Breckerfeld ist derzeit niemand mit dem Corona-Virus infiziert.

Die Gesundeten kommen aus Breckerfeld (17), Ennepetal (52), Gevelsberg (87), Hattingen (154), Herdecke (75), Schwelm (95), Sprockhövel (58), Wetter (57) und Witten (235).

Am vergangenen Freitag ist ein weiterer Bürger aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis verstorben, der mit dem Coronavirus infiziert war. Betroffen ist eine 78-jährige Frau aus Gevelsberg. Damit steigt die Zahl der Todesfälle auf 16. Die Verstorbenen stammen aus Ennepetal (3), Gevelsberg (4), Hattingen (2), Schwelm (2), Sprockhövel (1), Wetter (2) und Witten (2).

Für die bestätigten Fälle sowie für begründete Verdachtsfälle ist häusliche Quarantäne angeordnet. Insgesamt gilt diese Vorgabe für 875 (Vortag 809) Personen im Kreis.

Bürgertelefon hilft weiter

Mit Fragen und Anliegen rund um das Thema Corona kann sich grundsätzlich täglich von 8 bis 18 Uhr an das Bürgertelefon des Kreises gewendet werden, die Telefonnummer lautet 02333/ 4031449. Darüber hinaus können aktuelle Informationen zu den Themen Reisen, Risikogebiete und innerdeutsche Inzidenzwerte oder Beherbergungseinschränkungen jeder Zeit auf den Internetseiten des Robert-Koch-Institutes, des Bundesgesundheitsministeriums oder des NRW Gesundheitsministeriums abgerufen werden.

Angesichts der Debatte um Urlaubsreisen in den Herbstferien rät die Kreisverwaltung den Bürgern zudem, die von Bund und Land gemachten Vorgaben zu beachten und die als Risikogebiete geltenden Regionen im Auge zu haben. Auch bei Reisen innerhalb Deutschlands stehe Informieren vor Abreisen. Zu berücksichtigen sei hierbei, dass die Debatten sehr dynamisch verlaufen und sich Vieles quasi innerhalb weniger Stunden verändern könne.

(Stand: Sonntag, 11. Oktober, 9 Uhr)

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