CORONA: EVK VERDOPPELT BEATMUNGSKAPAZITÄTEN

Im Bild von vorn: Chefarzt PD Dr. Jan Florian Heuer, OP-Koordinator Frank Niemann, Oberarzt Detlef Cramer und Anästhesie-Pfleger Siegbert Feyka. (Foto: EvK)

Hattingen/Bochum – Seine Beatmungskapazitäten verdoppelt hat nun auch das Evangelische Krankenhaus Hattingen (EvK). Nachdem man bereits in Bochum die Möglichkeiten massiv im Sinne aller Häuser der Evangelischen Stiftung Augusta erweitert hat, gibt es nun auch in Hattingen 12 statt bisher sechs Beatmungsplätzen. „Wir wollen auch unmittelbar am EvK für jeden Notfall vorbereitet sein“, sagt PD Dr. Jan Florian Heuer, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie.

„Wir haben den Aufwachraum des OP mit vier Beatmungsgeräten, Monitoring, Spritzenpumpen und vier Patientenbetten zur vollwertigen Intensiv- und Beatmungseinheit ausgebaut“, erklärt Oberarzt Detlef Cramer. „Diese kann zu jeder Zeit in Betrieb genommen werden.“ Dafür steht ein Notfalldienstplan bis Ende April bereit. Dieser Dienstplan weist Mitarbeiter aus der Anästhesie und OP-Pflege für den laufenden Zentral OP und für die Intensiveinheit ( AWR ) aus. Des Weiteren wurde die Intensivstation um zwei Beatmungsplätze erweitert. 

Geschäftsführer Dipl.-Kfm. Thomas Drathen freut sich über die neu geschaffenen Beatmungsmöglichkeiten und lobt das Engagement seiner Mitarbeiter. „Es ist unglaublich“, sagt er, „wie eng und solidarisch unser Team in diesen Tagen zusammensteht.“

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