BESSER LEBEN UND ARBEITEN MIT CSR

Gruppenbild der Teilnehmer in Witten (Foto: EN-Agentur/Studio Henkel)

Ennepe-Ruhr-Kreis/ Witten – Firmen aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis, die freiwillig mehr gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und ihr Unternehmen nachhaltig führen möchten, haben seit Oktober 2017 einen regionalen Ansprechpartner. Mit einer Vielzahl von Veranstaltungen zeigt das CSR-Kompetenzzentrum Ruhr, wie sich gesellschaftliche Verantwortung mit unternehmerischem Erfolg verknüpfen lassen, inwiefern eine CSR-Strategie zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit beitragen kann und baut ein starkes Unternehmensnetzwerk in der Region auf.

Jüngst lud das Kompetenzzentrum Ruhr zum Praxisbesuch bei Gloria Haus- und Gartengeräte in Witten ein. Thema war „Work-Life-Balance“. Betriebsleiter Dr. Andreas Mesch und Thomas Haase, Bereichsleiter der DAK, stellten rund 30 Teilnehmenden vor, was Unternehmen ihren Mitarbeitern in den Bereichen Betriebliches Gesundheitsmanagement und Vereinbarkeit von Beruf und Familie bieten können. „Besser bieten sollten“, so Andreas Mesch „denn wer auf diesen Feldern aktiv ist, hat beste Chancen auf Mitarbeiter, die gesund und motiviert am Werk sind und gerne im Unternehmen bleiben.“

Neben Praxisbesuchen, bei denen Firmen anderen berichten, wie sie Verantwortung leben und welche Ideen und Projekte sie umsetzen, setzt das CSR-Kompetenzzentrum Ruhr auch auf Peer-Learning Strategiereihen. Hier werden den Teilnehmern Wissen und Grundlagen vermittelt, um erste Ansätze einer eigenen CSR-Strategie zu entwickeln.

Gastgeber einer bereits laufenden Reihe war zuletzt das Ennepetaler Unternehmen BIW Isolierstoffe. Ralf und Lutz Stoffels von BIW Isolierstoffe und Rebecca Jacob von der Raith GmbH stellten ihren Weg zur CSR-Strategie vor und diskutierten die Ansätze mit den Teilnehmenden aus sechs Firmen.

Klare Erkenntnis nach einem Tag: Es gilt, die häufig anzutreffenden zahlreichen Einzelaktivitäten in Bereichen wie Fachkräftesicherung, Umweltauswirkungen, Verantwortung in Lieferketten oder betriebliches Gesundheitsmanagement zu priorisieren, weiterzuentwickeln und in ihrer Gesamtheit zu einer Strategie werden zu lassen, damit die Maßnahmen optimal greifen und Unternehmen und Gesellschaft Nutzen bringen können.

Für diesen Herbst kündigt das CSR Kompetenzzentrum Ruhr den Start einer weiteren CSR-Qualifizierungsreihe an. Unternehmen bekommen Grundlagen, Tools und viele Praxisbeispiele aus den vier CSR-Handlungsfeldern vermittelt, beraten sich gegenseitig und profitieren vom gemeinsamen Austausch. Da das Projekt aus dem Wirtschaftsministerium mit Mitteln der Europäischen Union aus dem Bereich der regionalen Entwicklung gefördert wird, sind alle Angebote kostenfrei.

Ansprechpartner für interessierte Unternehmen aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis ist die EN-Agentur, Michel Neuhaus, Tel.: 02324/5648 25, Email neuhaus@en-agentur.de.

Stichwort CSR

„CSR“ steht für Corporate Social Responsibility. Es geht darum, Unternehmen zu ermutigen, langfristig ein Konzept zu ökonomischen, ökologischen und sozialen Fragen einzuführen und innovative Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle zu entwickeln. Bestandteile sind beispielsweise die Übernahme von Verantwortung für Lieferketten, betriebliches Gesundheitsmanagement und der Einsatz gegen soziale Ungerechtigkeit und für einen schonenden Umgang mit Umwelt, Klima und Ressourcen.
Das CSR-Kompetenzzentrum Ruhr wird mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert. Projektpartner sind die Wirtschaftsförderung Dortmund, die Wirtschaftsförderungsagentur Ennepe-Ruhr, das Centrum für bürgerschaftliches Engagement (CBE) in Mülheim an der Ruhr und das bundesweite UPJ-Netzwerk für Corporate Citizenship und CSR (Berlin).

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